Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung

Nur vier Zutaten und Wasser! Schon kannst du diesen erstaunlich lockeren Weizen-Vollkornweck zu Hause in deiner Küche backen. Ofenfrisch!!! Wann immer du willst!!! Fridolin nenne ich ihn, denn das bedeutet „der Friedensreiche“. Und genau das ist dieser einfache Weizen-Vollkornweck für mich: Friede und Schutz, gesunde Ernährung und ein wohliger Magen.

Ein ausgedehnter fester Vorteig mit fast der vollständigen Rezeptmenge an Vollkornmehl steht hier an erster Stelle. Er schenkt handfeste Vorteile: gute Hefevermehrung, verlängerte Frischhaltung, zartes Aroma und lockere Krume durch eine intensive Quellung. Sonst erfordert das Rezept wenig Vorbereitungen. Diese Wecken sind daher ein einfaches Backprojekt.

Madam Rote Rübe - Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung

Der Weizen-Vollkornweck, der glücklich macht

Inspirieren ließ ich mich für meinen einfachen Vollkornweck von einem Brötchenrezept vom Blog „der brotdoc“. Seltsame Wege gehen manchmal solche Anregungen. Björn Hollensteiner widmet sich in seinem Post hellen italienischen Brötchen, den Rosette Soffiate. Das Gegenstück zu meinen Vollkornbrötchen, die ich daraus gebastelt habe. Doch mir gefiel der lange Reifeprozess des Vorteiges, den ich hier mit etwas mehr Flüssigkeit angewandt habe. Das Ergebnis machte mich sehr zufrieden, denn locker, mild und feinporig schmeckten die Wecken herrlich unter jeder Art von Belag.

Damit ist bewiesen, Weizen-Vollkornwecken müssen wirklich nicht diese festen harten Taler sein, die es so häufig zu kaufen gibt. Folglich lohnt sich hier jeder Handgriff! Herrlich locker mit einem wunderbaren Geschmack  macht dieses Stück Glück richtig Lust aufs Reinbeißen und Wohlfühlen.

Madam Rote Rübe - Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung

Madam Rote Rübe - Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung

Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung

Nur vier Zutaten und Wasser! Schon kannst du diesen erstaunlich lockeren Weizen-Vollkornweck zu Hause in deiner Küche backen. Ofenfrisch!!! Wann immer du willst!!! Fridolin… Rezepte Fridolin, der einfache Weizen-Vollkornweck mit langer Hefe-Vorteigführung European Drucken
Zutaten für: 12 Stück
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

Vorteig:
500 g Weizenvollkornmehl
300 g Wasser
5 g Frischhefe

Hauptteig:
Vorteig
100 g Weizenvollkornmehl
150 g Wasser
12 g Meersalz
10 g Honig

So geht es

Die Zutaten für den relativ festen Vorteig kurz kneten und abgedeckt für etwa 18 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Nun kommen zu dem Vorteig erst 100 g Wasser, Weizenvollkornmehl, Salz und Honig hinzu. Das restliche Wasser nach Bedarf hinzufügen. Mindestens 10 Minuten kneten, gerne auch 15 Minuten, bis wir einen elastischen weichen Teig haben, der sich ohne Probleme vom Schüsselrand löst. Abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen 12 à 95 g Teiglinge abstechen, durch Dehnen und Falten den weichen Teig rund wirken. Mehrmals zwischen beiden Händen drehen, während die Hände den Teig leicht unter die Kugel ziehen - dies gibt eine ganz straffe Oberfläche. Er lässt sich für Anfänger etwas schwer händeln, doch soll er so weich sein. Erst im Backofen geht er durch den Trieb richtig hoch. Abgedeckt etwa 25 Minuten mit Schluss nach unten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Kurz vor dem Einschießen der Teiglinge diese mit Vollkornmehl bestäuben und 3-mal quer einschneiden. Mit Dampf in den mittleren Bereich des Ofens geben und in 20 Minuten goldbraun backen.

Ich würde sagen, das Markenzeichen eines Vollkornwecks ist, dass er fast so locker und saftig schmeckt wie ein helleres Brötchen. Mit zwei gravierenden Unterschieden, er hält ausgesprochen lange frisch und ist voller Ballaststoffe. Und das liefert dieses Rezept, genau das und mehr! Wie siehst du das?

Mit einem glücklichen Gruß aus der Backstube

 

 

 

10 Kommentare

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10 Kommentare

Claudia 21. Mai 2020 - 7:34

Guetn Morgen liebe Sigrid,
was soll ich sagen? FRIDOLIN gefällt mir, er lies mich schmunzeln und er sieht so lecker aus!
Herzlichen Dank für das tolle Rezept, das werd ich mir mal merken!
Ich wünsche Dir einen schönen sonnigen Tag !
♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

Antworten
Madam Rote Rübe 21. Mai 2020 - 9:18

Guten Morgen, liebe Claudia,
hab vielen Dank, das freut mich sehr, dass Fridolin bei Dir so gut ankommt. Ich kann ihn Dir nur empfehlen, wir waren begeistert.
Auch Dir wünsche ich einen feinen Tag.
Alles Gute
Sigrid

Antworten
Heidi 21. Mai 2020 - 8:58

Das hört sich gut an. Das werde ich mal versuchen . Die Brötchen sehen wirklich klasse aus :))
Die würden mir jetzt auch gefallen . Ein schönes Rezept .
Vielen Dank für´s teilen .
LG heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 21. Mai 2020 - 9:18

Hab vielen Dank, liebe Heidi,
ich bin überzeugt, diese Brötchen werden Dich beim ersten Bissen schon glücklich machen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Turbohausfrau 21. Mai 2020 - 11:40

Ich bewundere deine Backkunst immer wieder sehr. Vor allem lange Teigführung macht immer ein so feines Brot!

Antworten
Madam Rote Rübe 21. Mai 2020 - 19:12

Vielen Dank, liebe Susi,
oh ja, seitdem ich die lange Teigführung für mich entdeckt habe, kann ich mir meine Backwaren gar nicht mehr anders vorstellen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Katharina 24. Mai 2020 - 17:57

Liebe Sigrid,
vielen Dank für dieses tolle Rezept! Ich habe es gestern nachgebacken mit einer Mischung aus Dinkel und Rotweizen, weil kein Weizen mehr im Haus war, und es hat wunderbar geklappt.
Viele Grüße
Katharina

Antworten
Madam Rote Rübe 24. Mai 2020 - 18:33

Liebe Katharina,
das höre ich so gerne, wie schön, dass alles zu deiner Zufriedenheit war. Oh ja, solche Brötchen machen alle am Tisch glücklich. Hab vielen Dank für deine Rückmeldung, ich freue mich sehr darüber.
Viele Grüße
Sigrid

Antworten
Kerstin 28. Mai 2020 - 10:14

Liebe Sigrid, ich hatte mich gestern und heute an Fridolin gewagt. Der Vorteig war auch schön fest, aber als ich 100 gr. Weizenmehl und 150 gr. Wasser dazu gegeben hatte, war er sehr flüssig. Auch nach dem Gehen war es nicht möglich, diesen Teig zu dehnen und falten, Fridolin lief mir einfach davon. Kannst du mir helfen? Was habe ich falsch gemacht? Ich hatte den Weizen jeweils frisch gemahlen, hätte ich dann weniger Wasser nehmen müssen? Liebe Grüße und ich hoffe, Fridolin und ich werden noch dicke Freunde 😉

Antworten
Madam Rote Rübe 28. Mai 2020 - 12:34

Liebe Kerstin,
das tut mir sehr leid, dass es mit dem Teig nicht so geklappt hat, wie du dir das vorgestellt hast, aber bestimmt werden Fridolin und du noch dicke Freunde, sobald du den Dreh heraus hast.
Mein Weizen ist auch frisch gemahlen und ich weiß natürlich nicht, wie fein deine Getreidemühle mahlt, denn sehr fein gemahlenes Vollkornmehl nimmt mehr und schneller Wasser auf, der Teig wird dadurch luftiger und stabiler. Bei gröberem Weizenvollkornmehl ist die Wasseraufnahme geringer und dauert entsprechend länger. Eine Möglichkeit wäre, dass du nur das Wasser an dein Mehl gibst, kurz durchmischst und es mindestens 30 Minuten quellen lässt, bevor du die restlichen Zutaten hinzufügst. Und niemals gleich die ganze Wassermenge dazugeben, halte lieber 20 Prozent davon zurück und gib sie schluckweise hinzu.
Ich drücke dir die Daumen fürs nächste Backen. Übrigens, Fladenbrot schmeckt auch lecker, wenn alles zu sehr auseinanderfließt oder ein Topfbrot von dem Teig backen, das funktioniert ebenfalls.
Liebe Grüße
Sigrid

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