Eisenbahner Plätzchen, der rotgoldene Happen zum Verlieben

by Madam Rote Rübe

Für den bunten Weihnachtsteller

Weihnachten ohne Plätzchen – absolut undenkbar! Da gibt es manche Ausnahme, die nicht vollwertig ist, aber in unserer Familie unbedingt auf den Plätzchenteller gehört. Machen wir uns nichts vor: In der Vorweihnachtszeit drücken wir schon mal beide Augen feste zu. Oder könntest du einem Eisenbahner Plätzchen widerstehen?

Mit Eisenbahner Plätzchen toppst du bei Marzipanliebhabern mit satten hundert Punkten. Sie sind ein echter Klassiker in der österreichischen Weihnachtsbackstube. Wunderschön und lecker. Denn neben einer köstlichen Marzipanmasse auf buttrigem Mürbeteig werden sie noch mit einem süßsäuerlichen roten Gelee deiner Wahl verfeinert. Und das macht sie richtig gut!!!

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Nicht ohne Eisenbahner Plätzchen

Nachdem sie mich mehrfach angelächelt hatten, dachte ich, Plätzchen, die Gelee und Marzipan so vortrefflich miteinander verbinden, die lasse ich mir nicht entgehen. Es war eine Wahl, die mich völlig verzauberte.

Ich möchte dir allerdings nichts vormachen, sie schmecken traumhaft, gehören aber nicht zu den einfachsten Leckereien. Dafür verfügen sie allerdings über das Potential eines ewigen Lieblings-Weihnachtsplätzchen.

Eisenbahner-Plätzchen

Für den bunten Weihnachtsteller Weihnachten ohne Plätzchen – absolut undenkbar! Da gibt es manche Ausnahme, die nicht vollwertig ist, aber in unserer Familie unbedingt… Küchengeschenke Eisenbahner Plätzchen, der rotgoldene Happen zum Verlieben European Drucken
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

Mürbeteig:
200 g Weizenmehl Type 405
130 g kalte Butter
60 g Zucker
1 Eigelb
1/2 Bio-Zitrone (Abrieb)

Marzipanmasse:
300 g Rohmarzipan
30 g Butter
50 g Zucker
30 g Eiweiß

Sonstiges:
1 Glas rotes Weintraubengelee (Johannisbeer- oder Himbeergelee)
3 EL Cassislikör oder Traubensaft

So geht es

Einen Mürbeteig herstellen, indem die kalte Butter in kleinen Flöckchen gemeinsam mit den restlichen Zutaten schnell verknetet wird. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Auf einer bemehlten Arbeitsplatte den Teig ca. 3 mm dick ausrollen und in 4 cm breite und 25 cm lange Streifen schneiden. Die Teigstreifen auf ein mit Butter eingefettetes Backblech legen, mit einer Gabel einstechen und im unteren Drittel, auf der 2. Schiene, des vorgeheizten Backofens für 5-7 Minuten sehr hell backen. Kurz abkühlen lassen.

Butter und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Marzipan zugeben und zu einer glatten Masse verrühren. Zum Schluß Eiweiß langsam einrühren. In einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle einfüllen.

Backofen auf 250°C Oberhitze erhitzen. Das ist wichtig, damit die Marzianränder die Form behalten und nicht zerlaufen.

Marzipanmasse in Streifen entlang der langen Mürbeteigränder spritzen. Für ca. 5 Minuten auf  der zweithöchsten Einschubleiste backen. Sobald die Marzipanränder leicht Farbe annehmen, sind sie fertig.

Das Gelee erwärmen, sollte es zu fest sein, Likör oder Traubensaft hinzufügen und glatt rühren. Auf die noch heißen Streifen in die Zwischenräume füllen und glatt streichen.

Vollständig abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm breite Eisenbahner schneiden.

Auf geht´s zum Plätzchen backen! Mit selbst gemachten Plätzchen ist die Adventszeit gleich doppelt schön.

Eine schöne Adventszeit bei Kerzenschein, weihnachtlichen Leckereien und einem leckeren Likörchen wünscht dir

 

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10 Kommentare

Turbohausfrau 4. Dezember 2018 - 9:41

Oh ja, die Eisenbahner lieben wir in Österreich sehr! Die dürfen wirklich auf keinem Keksteller fehlen.

Sehr schön sind deine geworden. Hut ab!

Antworten
Madam Rote Rübe 5. Dezember 2018 - 7:19

Liebe Susi,
von der Fachfrau aus Österreich gelobt – das freut mich ganz besonders. Hab vielen Dank.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Heidi 4. Dezember 2018 - 10:00

Und ich liebe sie , die sind definitiv der Tod meiner Taille. Einmal angefangen kann man kaum mehr aufhören.
Würden die hier rum stehen bräuchte ich nichts anderes mehr 😉
LG heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 5. Dezember 2018 - 7:19

Liebe Heidi,
wem sagst Du das, mir geht es genau wie Dir – sie sind einfach zu lecker.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Diana 5. Dezember 2018 - 12:02

Liebe Sigrid,
Eisenbahner Plätzchen kenne ich gar nicht. Aber das wird sich ändern, denn die sehen so gut aus. Und von den Zutaten klingen mega lecker.
LG, Diana

Antworten
Madam Rote Rübe 5. Dezember 2018 - 12:52

Liebe Diana,
ich kann sie dir nur wärmstens ans Herz legen, sie schmecken einfach himmlisch.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Patces Patisserie 7. Dezember 2018 - 16:32

Das Rezept klingt so köstlich, mit Marzipan und Himbeergelee! Meine Schwester verträgt leider gar kein Marzipan und ich nur ein bisschen, aber dann mache ich eben nur das halbe Rezept 😉

Liebe Grüße
Patricia

Antworten
Madam Rote Rübe 7. Dezember 2018 - 17:17

Ach, ihr Armen, das ist wirklich ein Jammer mit den Unverträglichkeiten, ich kenne es auch aus unserer Familie. Mein Mitgefühl habt ihr.
Umso tapferer finde ich es, dass du dich dennoch daran wagen möchtest.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Charlotte Bex 7. Dezember 2018 - 18:19

Hallo meine Liebe Sigrid……….nun lebe ich schon fast 7 Jahre in Österreich…..aber diese Köstlichkeiten sind mir hier noch nicht begegnet….doch zum Glück gibt es Dich, und Dein unermüdliches Bestreben, und immer wieder mit neuen Rezepten zu verwöhnen….Ich Danke Dir dafür!!!!!
Jaaaa, die Unverträglichkeiten……..ein gruseliges Thema, aber, wie sage ich immer, alles schlechte hat auch was gutes, man wird unglaublich erfinderisch und sehr Dankbar wenn es dann trotzdem super schmeckt……
Doch zum Glück, kann ich mich hier bei Dir immer satt sehen, und danach bin ich auch sehr zufrieden…..und meine Waage erst…-lach-
Ich wünsche Dir ein köstliches Advent Wochenende
Alles Liebe……Charlotte

Antworten
Madam Rote Rübe 8. Dezember 2018 - 8:08

Liebe Charlotte,
ich bin ganz bei Dir, hab herzlichen Dank für die lieben Worte. Es überrascht mich auch immer wieder, wie wunderbar Essen schmecken kann, auch wenn es nicht auf die althergebrachte Weise zubereitet wurde. Nur offen sollte man sein, dann finden sich neue Wege ein. Wege, die gut schmecken und wohltuend sind. Ach, die Waage – reden wir nicht davon….. lach.
Liebe Grüße und auch Dir ein wunderschönes Adventswochenende
Sigrid

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