Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot: Frisch aus dem Ofen- einfach unwiderstehlich

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot

Mit dem Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot möchte ich dir zeigen, Brotbacken geht auch auf die Schnelle, ohne Schwierigkeiten, ohne Zeitaufwand, dafür mit Gelinggarantie. Kein Ruhen und Gehen des Teiges, keine großen Backkünste sind in diesem Falle vonnöten. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das Rezept von Daniel Düsentrieb erfunden wurde.

Doch kehren wir zuerst zur Langsamkeit zurück. Mit einigen ländlichen Impressionen geht es ins gebremste, einfache Leben, schließlich zählen im Leben meistens die kleinen Dinge, oder?

Madam Rote Rübe - Thema Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot

Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot, schneller geht nicht

Das Brot schmeckt als Mischbrot und als Vollkornbrot mit Sesam und Leinsamen wunderbar lecker und knusprig. Sonnenblumenkerne- und Nussfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten, sie geben einfach nach Geschmack eine Handvoll davon in den Teig.
Manche Turbo-Brotesser warten nicht mal ab, bis es abgekühlt ist. Habe ich mit eigenen Augen gesehen, Ehrenwort. Schuld daran ist bestimmt der herrliche Duft, der aus dem Backofen strömt und uns aller Hemmungen beraubt.

Madam Rote Rübe - Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot

Jetzt geht es gleich ans Genießen

Es geht wirklich ruckzuck, einfach den Backofen anwerfen, die Zutaten zusammenrühren und gleich darauf in die Röhre schieben. Abends sitzen wir dann gemütlich in der Runde, vertilgen eine kräftige Stulle von unserem selbstgebackenem Ruckzuck-Ölsaaten-Vollkornbrot. Alles schön dick mit Butter bestrichen, streuen einige Salzkörner darauf und stellen wieder mal fest, wie schön das Leben ist. Nur dass ich es erwähnt habe: Käse, Wurst und Süßes passen natürlich ebenfalls drauf.

Madam Rote Rübe - Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot

Madam Rote Rübe - Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot

Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot

Mit dem Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot möchte ich dir zeigen, Brotbacken geht auch auf die Schnelle, ohne Schwierigkeiten, ohne Zeitaufwand, dafür mit Gelinggarantie. Kein Ruhen und Gehen… Aus der Brotbackstube Ruckzuck-Ölsamen-Vollkornbrot: Frisch aus dem Ofen- einfach unwiderstehlich European Drucken
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

750 g Weizenvollkornmehl
(oder 300 g Weizenmehl 450 Type und 350 g Weizenvollkornmehl)
50 g Sesam
50 g Leinsamen
50 g Sonnenblumenkerne (optional)
550 ml lauwarmes Wasser
30 g Hefe
1 TL Honig
2 EL Weinessig
2 TL Salz
Butter zum Ausfetten für die Form

So geht es

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Ein mit heißem Wasser gefülltes hitzebeständiges Gefäß auf den Backofenboden stellen. Kastenform ausfetten. Hefe mit Honig in dem lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Mehl gut verrühren. Saaten, Salz und Essig hinzufügen und sorgfältig vermischen.

Teig in die Form füllen und sofort ohne Gehzeit 10 Minuten bei 200°C im mittleren Bereich im Ofen backen, dann das Wassergefäß aus dem Ofen nehmen und anschließend 40 Minuten bei 175°C backen.

Gleich aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen, Klopfprobe machen. Dafür mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite des Brots klopfen. Klingt es hohl, dann ist das Brot fertig, sonst ohne Form noch einige Minuten weiterbacken. Zum Abkühlen mit einem Geschirrhandtuch abdecken.

Tipp: 
Ruckzuck-Brot vernichte, sprich, esse auch ruckzuck. Ihre Stärke liegt nicht in der Frische-Haltbarkeit, daher am besten stückweise einfrieren.

Nachtrag:
Meine Erfahrung hat gezeigt, wenn der Teig bis zu 20 Minuten mit der Küchenmaschine geknetet wird, dann bleibt das gebackene Brot einige Tage wunderbar frisch.

Dieses Brot, wie übrigens auch das schnelle Walnuss-Dinkel-Vollkornbrot mit Hafer, wurde von einem Rezept inspiriert, dass ich Annette und Hermann Kantak aus Eckernförde zu verdanken habe.

Am besten probierst du es direkt aus und hab viel Spaß beim Backen und Genießen.
Liebe Grüße aus dem Backstube, deine

 

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16 Kommentare

Hermann Kantak 16. April 2016 - 18:19

Liebe Sigrid,

wieder präsentierst Du uns allen einen fluffig-unterhaltsamen Text, der von Eurer heimeligen Region hin zu einem unbedingt backenswerten Rezept führt – und alles wird begleitet von Deinen so anschauenswerten Aufnahmen, die uns zwischen wirrtuellem Wiesen- und Backduft ein umfassendes Genußerlebnis bescheren, einen kleinen Spaziergang mit den Augen übern Bildschirm: dafür sei Dir gedankt, ausdrücklich & herzlich.

Deine wohlwollenden Worte leite ich gern und prompt weiter, denn beim Brotbacken ist einzig Annette kompetent waltend und schaltend die umtriebige Küchenchefin, die waghalsige – mein Risiko liegt eher bei dem der Turbobrotesser, Du verstehst’s.

Und ich danke Dir für Deine fotografiebezogenen Streicheleinheiten und für’s Verlinken, begrüße also auf Googleplus und Facebook freundlich winkend Foto- und Schleswig-Holstein-Gucker*innen, seid willkommen.

Diesen Gruß senden wir Dir und Hansjürgen aus einem nun wieder grauen, sturmböengebeutelten Ostseedorf (na, hoffentlich liest der Eckernförder Marketingboß nicht mit) und wir wünschen Euch einen April, der nur noch Sonniges will, und feine Küchenrunden im Wettlauf mit den Turbo… 😉

Habt’s gemütlich!

Annette läßt grüßen
& Hermann grüßt

.

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Madam Rote Rübe 17. April 2016 - 7:16

Lieber Hermann,
bei Deinen herzlichen Worten schwebe ich, ja, ich schwebe eindeutig im Himmel, doch ich könnte mir vorstellen, dass es Dir häufig genauso geht, wenn Du die Köstlichkeiten Deiner umtriebigen Küchenchefin verschnabulieren darfst. Schließlich hast Du Dich hier aus Turbobrotesser geoutet, kein Wunder, bei den herrlichen Rezepten, die die liebe Annette mir zukommen lässt, kann es gar nicht anders sein.
Auch hier tropft es aus allen Schleusen, daher – machen wir es uns an diesem Sonntag gemütlich, vielleicht bei einem Stückchen Kuchen?
Liebe Grüße Hansjürgen und Sigrid

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Edyta Guhl 16. April 2016 - 18:42

liebe Sigrid, es ist unglaublich, wie einfach es mit dem Brot geht. Ohne Kneten, ohne Wartezeit, erstaunlich. Interessant ist der Tipp mit dem Brot anklopfen 🙂 Sonst weiter backen. Habe ich nicht gekannt. Danke für das Rezept und die wunderschönen Fotos. Ich werde mir jetzt die Heimatfotos von Hermann Kantak aus Eckernförde anschauen.
Liebe Grüße
Edyta

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Madam Rote Rübe 17. April 2016 - 7:20

Liebe Edyta, dann wünsche ich Dir viel Freude beim Anschauen der wunderbaren Bilder von Hermann Kantak, denn ich könnte mir vorstellen, dass Du als begeisterte Fotografin den bewussten Blick darauf hast. Ja, manchmal ist die Zeit knapp, dann ist so ein Turbobrot wirklich genial.
Ganz lieben Gruß, Sigrid

Antworten
Kochen mit Diana 17. April 2016 - 15:28

WOW…das geht wirklich ruck zuck. Kein Warten bis der Teig geht…finde ich super, wenn Freunde sich spontan entscheiden rüber zu kommen und kein Brot mehr da ist. Bis sie dann eintreffen ist das Brot schon fertig. werde mir das Rezept merken.

LG, Diana

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Madam Rote Rübe 17. April 2016 - 17:26

Liebe Diana,
für Blitzaktionen wie spontaner Besuch ist dieses Brot wirklich hervorragend geeignet, und Du gehst garantiert als die Brotzauberin in die Annalen ein.
Einen lieben Gruß Sigrid

Antworten
Irmgard Schwartmann 17. April 2016 - 15:43

Liebe Sigrid,
ich habe dieses Brot schon oft gebacken als "Schnelles Dinkel-Buchweizenbrot" von Ilse Gutjahr. Es ist also noch etwas Buchweizen drin, statt des Weinessigs Obstessig. Mein Mann ist nicht so begeistert von Leinsamen, da nehme ich einfach eine Handvoll Mohn, ist auch gut. Ganz frisch gebacken ist es ein Highlight beim Brunch.
Übrigens die Frühlingsfotos sind ganz wunderbar: aus der Pfalz?
Liebe Grüße Irmgard Schwartmann

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Madam Rote Rübe 17. April 2016 - 17:20

Liebe Irmgard,
das klingt superlecker, ich besitze selbst das Buch "BROT BACKEN" von Ilse Gutjahr und Erika Richter und bin immer wieder von den Broten begeistert. Deine Idee Mohn an das Brot zu geben, gefällt mir ausgesprochen gut und werde ich mal ausprobieren, ich mag so gerne Mohn. Die Bilder sind vor einigen Tagen aus der Umgebung von Baiersbronn im Schwarzwald bei einem Blitzurlaub aufgenommen worden.
Vielen lieben Dank für Deine Worte hier und einen schönen Gruß aus der noch kalten Pfalz,
Sigrid

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geniesserle.com 17. April 2016 - 18:04

Liebe Sigrid,
ich kann den Brotduft gerade riechen 😀 genau mit so einem Rezept bin ich zum Brotbacken gekommen! Bei mir war es das "Blitzbrot", dass ich mittlerweile mind. 1x in der Woche backe 😉 es ist deinem Rezept sehr ähnlich und da Geduld nicht soooo meine Stärke ist, kam es mir vor gut anderthalb Jahren sehr gelegen 😉 mittlerweile traue ich mich ja auch an richtige Hefeteige & Co. … und es macht immer mehr Spaß! besonders wenn Herr B. große Augen bekommt und genussvoll reinbeißt – am liebsten nur mit Butter & Salz!
LG Britta

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Madam Rote Rübe 17. April 2016 - 20:25

Hihi, ich glaube, die meisten beginnen mit diesem Turbo- oder Blitzbrot, liebe Britta, und es ist ja auch wirklich sooo schnell und frisch sooo lecker. Nun auf den Geschmack gekommen, besteht Herr Rübe jetzt auf Sauerteigbrot, das hat man davon. Doch uns geht es genauso wie Euch, die erste Scheibe eines selbstgebackenen Brot ist Butter und Salz vorbehalten. Oh, wie gut.
Liebe Grüße Sigrid

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Krisi 17. April 2016 - 19:00

Oh, das Brot hat mich irgendwie gerade sentimental gemacht, es sieht genauso aus wie die Brote die meine Mutter früher gebacken hat!Das muss ich unbedingt direkt nachbacken=)
Liebe Grüsse,
Krisi

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Madam Rote Rübe 17. April 2016 - 20:27

Oh ja, liebe Krisi, das kann ich Dir nur empfehlen, wenn schon so viele wunderbare Erinnerungen daran hängen, wird es Dir bestimmt nochmals so gut schmecken.
Liebe Grüße Sigrid

Antworten
Charlotte Bex 18. April 2016 - 13:11

Hallo liebe Sigrid, was für ein tolles Brot!!! schneller und einfacher geht es kaum!!!! Vielen Dank für dieses tolle Rezept!!!

Leider muss ich mich für einige Zeit von Dir und meinem Blog verabschieden, weil mein Laptop arge Probleme hat und ich ihn zum PC Doktor bringen muss…ich hoffe er ist noch zu retten???? Ich kann nicht mehr viel mit ihm machen…..gut, er ist auch nicht mehr der jüngste….
Sobald ich wieder "aktiv" bin, melde ich mich bei Dir….

Bis dahin wünsche ich Dir eine gute kulinarische Zeit und ich freue mich auf ein Wiedersehen……

Alles liebe…..Charlotte

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Madam Rote Rübe 18. April 2016 - 15:13

Liebe Charlotte, ich werde Dich und Deinen Blog ganz arg vermissen und drücke Dir alle Daumen, dass die Diagnose barmherzig ausfallen wird. Nun ja, Du hast Deinen wunderbaren Topfgarten, die herrliche Umgebung, aber so ganz ohne….., wäre schade. Ich danke Dir ganz herzlich für all Deine lieben Worte, wünsche Dir alles Gute und hoffe auf ein baldiges Wiederschreiben.
Liebe Grüße Sigrid

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Die Gourmettatze 20. April 2016 - 8:27

Liebe Sigrid,

ich gehöre ja auch zu der Sorte, die sich nicht gedulden kann, bis das Brot abkühlt. Ich würde mir gleich, frisch aus dem Ofen gekommen, eine Scheibe abschneiden und sie einfach mit Butter bestreichen. Die schmilzt dann ganz zart auf der Scheibe. Eine Prise Meersalz und guten Pfeffer und ich bin glücklich 🙂
Aber natürlich würde ich es auch genießen, wenn es dazu einen deiner tollen selbstgemachten Aufstriche geben würde. Ich bin zwar ein Stadtmensch, aber gelegentlich ist das Landleben einfach wundervoll und erholsam.

liebe Grüße,
-Swetlana 🙂

Antworten
Madam Rote Rübe 20. April 2016 - 9:00

Liebe Swetlana, so hat jeder Bereich seine Reize. Wir Landeier schauen so manches Mal sehnsüchtig zur Stadt hin, die vielen Angebote, das Gewimmel, die Anregungen, und dann freuen wir uns wieder auf die himmlische Ruhe und das viel Grün ringsherum. Wenn Du jetzt hier wärst, bekämst Du auf alle Fälle ein frisch gebackene Scheibe Brot mit einem köstlichen Aufstrich.
Ganz liebe Grüße Sigrid

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