Herzhafte Muschelbrötchen mit Joghurt, Dinkelvollkorn und Geschmack wie in alten Zeiten

by Madam Rote Rübe

Hin und wieder muss das sein: Wir genießen den Duft von warmen Brötchen aus dem eigenen Backherd. Und auf einen knusprigen Biss ins frischgebackene Brötchen – darauf solltest du nicht verzichten. Vor allem diese herzhaften Muschelbrötchen, die einfach köstlich schmecken. Für sie setzen wir Freitagabend den Teig an und zum Samstagabendvesper oder zum Sonntagsfrühstück lachen sie uns bereits frisch gebacken auf dem Tisch an. Mit Geschmack wie in alten Zeiten, als emsige Bäcker mit einer langen Teigführung arbeiteten. Und dafür lohnt es sich allemal, findet Madam Rote Rübe, Körner selbst zu feinem Mehl zu vermahlen.

Mit diesen Muschelbrötchen bekommst du lang frischhaltende Brötchen, die an Aroma gewinnen, wenn du sie erst am nächsten Tag zum Frühstück isst. Denn der Joghurt lockert den Teig und intensiviert mit dem Sauerteig das mild-säuerliche Aroma, während die Butter den Teig geschmeidiger macht.

So ein Muschelbrötchen, da hat was

Traditionelles Backen siehst du, riechst du und schmeckst du und deshalb arbeiten wir bei diesen Muschelbrötchen mit einer langen Teigführung, mit Vorteig und Natursauerteig. Beim Backen entstehen zudem Röstaromen, die zusammen mit den genannten Vorzügen das typische Aroma eines traditionell hergestellten Gebäcks hervorbringen. Das schmeckst du direkt. Ich liebe sie zu jeder Art von Belag, von Marmelade, Honig über Käse bis hin zu selbstgemachten Brotaufstrichen. Sooo lecker!

Du hast keinen Sauerteig? Entweder nimmst du gekauften Natur-Sauerteig oder du stellst dir Deinen eigenen Sauerteig her. Ganz einfach, nur Mehl mit Wasser verrühren und einige Tage bei Zimmertemperatur von etwa 22°C stehen lassen. Wie genau das geht? Schau mal hier.

Herzhafte Joghurt-Dinkelvollkorn-Muschelbrötchen

Hin und wieder muss das sein: Wir genießen den Duft von warmen Brötchen aus dem eigenen Backherd. Und auf einen knusprigen Biss ins frischgebackene… Aus der Brotbackstube Herzhafte Muschelbrötchen mit Joghurt, Dinkelvollkorn und Geschmack wie in alten Zeiten European Drucken
Zutaten für: 12 Brötchen á 110 g
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

600 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
5 g Hefe
50 ml Wasser
1 TL Honig
50 g Sauerteig, gekauft oder selbstgemacht
500 g Joghurt 1,5%
50 g Butter
16 g Salz
Mehl zum Bestäuben

So geht es

Zunächst schütten wir die beiden Vollkornmehlsorten in eine Schüssel, drücken eine mittige Mulde und zerbröseln die Hefe hinein. Diese mit lauwarmen Wasser auflösen und mit etwas Mehl und dem Honig zu einem Vorteig verrühren. Mit Mehl bestäuben und ca. 15 Minuten gehen lassen.

Sauerteig, Joghurt, zimmerwarme Butter und Salz zugeben, nun die Zutaten mindestens 15 Minuten zu einem mittelfesten Teig verkneten. Zugedeckt 1 Stunde bei Zimmtertemperatur stehen lassen, um den Gärvorgang zu aktivieren. In einer Schüssel mit Deckel oder falls nicht vorhanden, mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank über Nacht stellen.

Am  nächsten Morgen den Teig ca. 4 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, dabei sollte der Teig beim Erwärmen sein Volumen verdoppeln.

Den Teig in 12 Teile á 110 g portionieren, dann gleichmäßig zu glatten Kugeln formen. Mit einem schmalen Teigroller in der Mitte der Kugel ansetzen und eine Lasche zu einer Seite ausrollen. Die Lasche über die runde Hälfte zurücklegen und auf der Oberfläche mit einem scharfen Messer gleichmäßig einschneiden, siehe oberes Bild. Die Brötchen auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Mehl bestäuben und nochmals ca. 4 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

In den vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft mit einer Schale heißen Wasser in den mittleren Bereich schieben und ca. 20 Minuten bis zur gewünschten Knusprigkeit und Bräune backen. Bitte kontrollieren, jeder Backofen backt anders.
Die Brötchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipp:
Die Brötchen lassen sich vorzüglich einfrieren, und schon hast Du in Nullkommanix nach kurzem Aufbacken frische Brötchen zur Verfügung.

Und nun hinein ins Backvergnügen, lieber Brotbäcker mit Herz, da weißt du, was du hast.

Liebe Grüße aus der Backstube der glücklichen

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18 Kommentare

Christiana Haider Ferizi 18. Juni 2016 - 16:41

Feines und köstliches Backwerk…ich bin begeistert !!

Antworten
Madam Rote Rübe 18. Juni 2016 - 17:02

Das freut mich sehr, liebe Christiana, herzlichen Dank.
Ganz liebe Grüße Sigrid

Antworten
Anonym 18. Juni 2016 - 22:55

Hallo!
Großartig, mehr muss man eigentlich nicht sagen!
Liebe Grüße sendet Jesse Gabriel

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Juni 2016 - 5:56

Ein Wort und es erfüllt mich mit Freude. Vielen Dank.
Liebe Grüße an Dich, Sigrid

Antworten
Katrin Mämpel 19. Juni 2016 - 8:41

Das Rezept gefällt mir super. Das werde ich als nächstes mal probieren. Ob ich die Muschelform hinbekomme ist fraglich. Geht aber sicher auch so.

Gruß Katrin

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Juni 2016 - 17:21

Liebe Katrin, vielen Dank, Du wirst sehen, dass die Muschelform ganz einfach ist, gar kein Hexenwerk. Wenn irgendetwas unklar sein sollte, melde Dich gerne.
Liebe Grüße Sigrid

Antworten
Patce's Patisserie 19. Juni 2016 - 9:53

Ach, deine Bilder sehen so herrlich aus – Rustikaler Chic, wie das zum Bäcker-Handwerk gehört! Die Muschel-Optik spricht mich als Küstenkind besonders an 🙂

Liebste Grüße,
Patricia

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Juni 2016 - 17:27

Ach, das freut mich sehr, Patricia, ich danke Dir. Dann liege ich mit meiner Muschelbezeichnung ja goldrichtig, wenn Du es ebenfalls so empfindest, super.
Ganz liebe Grüße Sigrid

Antworten
geniesserle.com 19. Juni 2016 - 11:00

Mhhhmmmm Sigrid,
es duftet bis an den Bodensee! und diese Form! s u p e r! Ich würde hiermit gerne eine Tüte Brötle für kommenden Samstag vorbestellen. 😊
liebe Grüsse Britta

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Juni 2016 - 17:30

Liebe Britta, sag das nicht zu laut, ich könnte es als Einladung annehmen, und stell Dir vor, ich stehe eines Tages wirklich mit einer Tüte Brötchen vor Deiner Tür…. lach.
Liebe Grüße Sigrid

Antworten
geniesserle.com 19. Juni 2016 - 17:48

… und ich würde Dich herzlich gerne willkommen heissen! mit oder ohne Brötchen …. hahaha
LG Britta

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Juni 2016 - 18:03

lach…. das klingt doch sehr vielversprechend. Ich danke Dir.
LG Sigrid

Antworten
Kochen mit Diana 19. Juni 2016 - 11:32

Die Broetchen sehen super lecker aus. Und klingt gar nicht so kompliziert.
LG, Diana

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Juni 2016 - 17:32

Genauso ist es, Diana, sie sehen fantastisch aus und sind überhaupt nicht schwierig herzustellen.
Liebe Grüße Sigrid

Antworten
Sylvia Eder 19. Februar 2018 - 19:24

Danke für all die wunderbaren Rezepte LgSylvia

Antworten
Madam Rote Rübe 20. Februar 2018 - 8:40

Gerne, liebe Sylvia, immer wieder schön, wenn man erfährt, dass sie gefallen. Vielen Dank für die nette Rückmeldung.
Liebe Grüße
Sigrid

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Karin 25. August 2019 - 13:42

Hallo Sigrid, habe heute die Muschelbrötchen gebacken. Sehr schöner Teig, ließ sich wunderbar verarbeiten, auf dem Blech sah man wunderschön die Muschelform und nach dem Backen – nur Fladen!! IWar die Gare von 4Stunden vielleichtt etwas zu lange? Ich bin enttäuscht – sie sahen so gut aus!! Werde sie mit Sicherheit nochmal machen, was habe ich falsch gemacht? Ich Berichte wieder vom neuen Versuch. Liebe Grüsse Karin

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Madam Rote Rübe 25. August 2019 - 14:59

Hallo Karin,
oh, das kann ich mir gut vorstellen, dass du enttäuscht warst bei der vielen Mühe, das tut mir so leid. Momentan sind ja die sommerlichen Temperaturen sehr hoch und da kann es sehr schnell passieren, dass der Teig Übergare bekommt. Hier muss doch der rechte Zeitpunkt gut ausbalanciert werden. Ich drücke dir die Daumen für das nächste Mal.
Liebe Grüße
Sigrid

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