Mit schnellen und flauschigen King of Rolls-Brötchen ins neue Jahr

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - King of rolls-Brötchen

„Schmeckt besser wie frisch vom Bäcker!“

Schnelligkeit und unvergleichlicher Geschmack schließen sich ja meist aus, doch diese King of Rolls-Brötchen machen eine glorreiche Ausnahme. Und das mit noch nicht einmal zwei Prozent Hefe. Lievito madre oder festes Weizen-Anstellgut direkt aus dem Kühlschrank, ein Roggenvollkorn-Brühstück, dazu geröstetes Altbrot zum Teig, geben den King of Rolls den besonderen Geschmack zum Verwöhnen. Keine Sorge, das klingt nach viel mehr Aufwand, als es ist. Das Ergebnis: Flauschig, wattemäßig, super leckere Brötchen. Uns ließen sie keine Wünsche übrig.

Wenn dir danach ist, kannst du bereits nach drei Stunden die King of Rolls herrlich ofenwarm genießen. Sie begeistern so sehr, dass du sie garantiert kaum eine Woche später wieder in den Ofen schiebst. Wollen wir wetten?

Madam Rote Rübe - King of Rolls - Brötchen

Wenn es mal schnell gehen soll – King of Rolls-Brötchen

Nachdem wir fast immer Vollkornbrot, meist Roggen-Sauerteig-Brot, essen, genießen wir umso mehr meine King of Rolls-Brötchen. Dabei sind sie mit einem großen Anteil 1050er Weizenmehl und natürlich auch für mehr Geschmack mit Roggenvollkornmehl gebacken. Doch nach den relativ kompakten Roggen-Vollkornbroten kommen sie uns wie ein luftiges Wunder vor. Und sie schmecken! Das i-Tüpfelchen für ihren herzhaften Geschmack ist ein Brühstück mit Roggenvollkornmehl und eine kleine Menge getrocknetes Vollkorn-Altbrot. Geröstet und gemahlen findet es hier eine wunderbare Verwendungsmöglichkeit.

Madam Rote Rübe - King of rolls-Brötchen

Madam Rote Rübe - King of rolls-Brötchen

King of Rolls-Brötchen

Zutaten für: 13 Stück
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

Brühstück:
60 g Roggenvollkornmehl
20 g Vollkorn-Altbrot (geröstet + gemahlen)
210 g Wasser, 100°C
13 g Salz

Hauptteig:
Brühstück
550 g Weizenmehl Type 1050
80 g Lievito madre od. festes Weizen-Anstellgut
10 g Frischhefe
20 g Honig
200 g Wasser, 20°C
20 g Butter

So geht es

Für das Brühstück Roggenvollkornmehl und Vollkorn-Altbrot mit dem heißen Wasser übergießen, Salz hinzufügen, gründlich miteinander vermischen und 5 Minuten quellen lassen.

Nun für den Hauptteig Weizenmehl, Lievito madre oder festes Weizen-Anstellgut direkt aus dem Kühlschrank, Frischhefe, Honig und Butter zu dem Brühstück geben, mit dem Wasser zu einem weichen Teig verkneten. Ca. 15 Minuten kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig  bei Raumtemperatur 2 Stunden abgedeckt stehen lassen, dabei alle 30 Minuten dehen und falten, insgesamt 3mal.

Von dem gegangenen Teig 26 Teiglinge á 45 g abstechen - für insgesamt 13 Brötchen.  Nun wird gedehnt und gefaltet, indem 2 Teiglinge aufeinandergelegt  und mit etwas Mehl zu einem flachen Oval gedrückt werden. Zuerst die langen Seiten jeweils von oben und unten zur Mitte falten, dann den Teigling in leichten Hin- und Herbewegungen zur Rolle formen. Die Teiglinge mit der Nahtschluss nach unten auf ein mit Butter eingefettetes oder mit Dauerfolie ausgelegtes Backblech legen, nochmals 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Blech mit Dampf mittig in den Backofen schieben und die Teiglinge in etwa 20 Minuten goldgelb fertig backen.

So liebe ich unsere Brötchen, zwar nicht täglich, aber als kleine Abwechslung immer gerne. Wie sieht es bei dir aus? Isst du konsequent nur Vollkorn? Oder dürfen deine Backwaren zwecks Mannigfaltigkeit auch einmal mit etwas hellerem Mehl gebacken werden?

 

Madam Rote Rübe - Schneelandschaft

Ein frohes neues Jahr

Ein weiteres Jahr voller süßer Erlebnisse und fröhlicher Zeiten ist vergangen. Für mich war es ein wundervolles Gefühl, dass ich vieles aus meinen Händen erschaffte, mit Liebe zubereitete und am Ende hier auf dem Blog mit dir teilen durfte. So beschenkte mich das Jahr mit Glück.

Dir wünsche ich einen guten Rutsch in ein Jahr 2019, das so einzigartig ist wie du. Hab ein Jahr so strahlend wie die Sonne, so bunt wie der Regenbogen und so fröhlich wie die Lerche. Frohes neues Jahr!

16 Kommentare

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16 Kommentare

Heidi 29. Dezember 2018 - 9:04

Ich liebe selbst gemachtes Brot und Brötchen.
Und leider bekommt man keine besonders gelungenen mehr zu kaufen. Außer man mag Luft in Tüten. Schade das die meisten die üblichen Rohlinge verwenden . Deine sehen wirklich sehr lecker aus 🙂
LG heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 30. Dezember 2018 - 9:37

Liebe Heidi,
ich stehe völlig hinter Deinen Worten, mir geht es genauso. Umso mehr genieße ich immer unser Bröt und unsere Brötchen – kein Vergleich zu den gekauften Backwaren!
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Ingrid 29. Dezember 2018 - 15:51

Sehr köstlich,wie immer hier bei Dir liebe Sigrid! Diese Roll werde ich gleich im neuen Jahr mal in Angriff nehmen, bis dahin Dir einen guten Jahreswechsel und Start in 2019.
Liebe Grüße
Ingrid

Antworten
Madam Rote Rübe 30. Dezember 2018 - 9:38

Wie schön, vielen lieben Dank, Ingrid, das wünsche ich Dir auch.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Claudia 29. Dezember 2018 - 16:46

Liebe Sigrid,
danke für das schnelle Brötchenrezept :O)
💖Ich wünsche Dir nun noch ein gemütliches Wochenende! Ebenso wünsche ich Dir schonmal einen guten Rutsch in ein schönes, freundliches, friedvolles, kreatives und vor allem gesundes Neues Jahr 2019! 💖
♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥💖

Antworten
Madam Rote Rübe 30. Dezember 2018 - 9:39

Hab herzlichen Dank für die vielen schönen Wünsche, liebe Claudia.
Auch Dir alles Gute und rutsch gut rüber.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Charlotte Bex 1. Januar 2019 - 16:27

Hallo meine Liebe Sigrid…..erst einmal wünsche ich Dir von ganzem Herzen ein gesundes und glückliches neues Jahr und darüber hinaus wünsche ich Dir unzählige perfekte Kulinarische Momente……
Und dann hätte ich gerne heute Abend zu meiner Pfanne Speck und Ei …..ein paar Deiner köstlichen Brötchen….mhhhhh dann wäre mein Glück perfekt!!!!!!
Ich wünsche Dir einen gemütlichen Winterabend und freue mich auf ein schönes neues Jahr mit Dir und Deinen herrlichen Rezepten
Alles Liebe….Charlotte

Antworten
Madam Rote Rübe 2. Januar 2019 - 8:07

Oh, Charlotte, das wünsche ich Dir auch und ich freue mich bereits, immer wieder mal zu Dir rüberzuspringen und zu sehen, was Du wieder köstliches gezaubert hast. Hab vielen Dank für Deine netten Worte.
Auch Dir alles Liebe
Sigrid

Antworten
Patces Patisserie 5. Januar 2019 - 22:21

Hui, wie lecker – es geht doch nichts über selbstgebackene Brötchen zum Frühstück! Besonders mit Roggenmehl, das gibt ihnen eine herzhaftere Note und passt noch besser zu deftigen Aufschnitt.

Liebe Grüße
Patricia

Antworten
Madam Rote Rübe 6. Januar 2019 - 8:11

Vielen Dank, liebe Patricia, es freut mich sehr, dass dir meine Brötchen gefallen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Siegrid 28. Dezember 2020 - 8:46

Liebe Sigrid, gestern hatten wir kaum noch Brot, da erinnerte ich mich an deine leckeren Pantoffelbrötchen. Ich erhöhe wo es möglich ist, immer den Vollkornanteil, nahm anstatt des Weizens Dinkel bzw. Dinkelmehl 630 und etwas mehr Wasser.
Herrlich wurde dein „abgewandeltes“ Rezept, vielen lieben Dank >;) LG Siegrid

Antworten
Madam Rote Rübe 28. Dezember 2020 - 14:30

Gerne, liebe Siegrid,
ein schönes Kompliment, dass du dich an die Pantoffelbrötchen noch erinnertest und sie wieder auf deiner Backliste landeten. Hab herzlichen Dank für deine Rückmeldung, ich freue mich immer, wenn meine Rezepte als Inspirationsquelle dienen und nach Herzenslust geändert werden.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Veronika 26. März 2021 - 13:31

Die Brötchen klingen toll, insbesondere auch als „Auffrisch-Rezept“ für die hungrige Lievito Madre in meinem Kühlschrank. Nun habe ich aber überlegt, wie ich das Rezept wochenendfrühstückstauglich umplanen könnte, das heißt, idealerweise mit Übernachtgare. Wenn ich den Teig nach dem Kneten nur eine oder anderthalb Stunden bei Raumtemperatur anspringen lasse, dann im Kühlschrank parke und morgens die Brötchen forme und nochmals gehen lasse, bis der Ofen ordentlich vorgeheizt ist – könnte das klappen oder muss ich an den Zutaten schrauben? Gefühlsmäßig würde ich vermutlich erstmal nur 5 Gramm Frischhefe verwenden.
Bin für Erfahrungsberichte und Tipps dankbar 🙂

Antworten
Madam Rote Rübe 26. März 2021 - 14:38

Hallo Veronika,
gehe ruhig nach deinem Gefühl vor, das klingt sehr gut. Ich würde auch mit 5 g Hefe, genauso wie du es vorgeschlagen hast, den Teig gut anspringen lassen, vielleicht sogar dann bereits die Brötchen formen, in die Übernachtgare geben und direkt am Morgen in den vorgeheizten Backofen schieben. Oder am nächsten Morgen die Brötchen formen und gehen lassen, so wie es am besten in deinen Zeitplan passt.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Veronika 28. März 2021 - 12:20

Liebe Sigrid,

Vielen Dank für deine Rückmeldung – ich würde sagen, das Experiment ist geglückt. Ich habe es genauso gemacht (5g Hefe, abends ca. anderthalb Stunden bei Raumtemperatur, dreimal gedehnt und gefaltet, dann die Brötchen geformt, im Kühlschrank geparkt und morgens nach einer guten halben Stunde „Aufwärmen“ in den Ofen geschoben). Die Brötchen sind lecker, saftig und weich, auch wenn sie nach meinem Geschmack etwas luftiger sein dürften – ich würde sie das nächste Mal morgens noch etwas länger bei Raumtemperatur gehen lassen, aber man lernt ja nunmal nie aus. Eventuell könnte hier auch Backmalz zu einem sinnvollen Einsatz kommen, damit habe ich aber selbst kaum Erfahrung.

Herzliche Grüße und vielen Dank für deine tollen Rezepte!
Veronika

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Madam Rote Rübe 28. März 2021 - 17:43

Gerne, liebe Veronika,
dein Feedback freut mich sehr, wie wunderbar, dass es auf diese Art so gut geklappt hat. Hab vielen Dank. Wenn du dich jetzt weiterhin hinter diese Methode klemmst, bis du vollkommen zufrieden bist, wirst du bald ein perfekt organisiertes Rezept für diese Brötchen haben, dem du vollständig vertrauen kannst. Ich bin begeistert.
Herzliche Grüße
Sigrid

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