Schokoladige Walnussherzen mit feiner Füllung aus der Weihnachtsbäckerei

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - schokoladige Walnussherzen mit feiner Füllung aus der Weihnachtsbäckerei

Für das Backen dieser Walnussherzen solltest du ein wenig Zeit mitbringen, dafür schmücken sie als Belohnung jeden Teller. Zwei ausgestochene Herzen vereinen sich durch eine Konfitürenfüllung, all das überzogen mit Schokolade, auf der eine Walnuss thront. Das Versprechen: eine weihnachtliche Geschmacksexplosion.

Und sie schmecken allen, die sie probieren.

Früher tickten in vielen Familien die Uhren noch anders.

In der Weihnachtszeit besannen sich die Menschen auf das Wesentliche, saßen gemeinsam in der Küche, backten, dekorierten, erzählten und lachten miteinander. Kerzen auf dem Fenstersims und mitten auf dem Tisch verbreiteten ihr heimeliges Licht. Natürlich standen ebenfalls auf dem Tisch die ersten selbstgebackenen Plätzchen zum Naschen, deren Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Mit dem speziellen Geschmack dieser Plätzchen aufgewachsen, hieß es immer, Omas oder Mutters Kekse sind die besten.

Schokoladige Walnussherzen sind besonders lecker

Schokoladige Walnussherzen mit der feinen Füllung machten es uns schwer, nicht immer wieder zum sternförmig gewellten Pappteller zu greifen. Wie oft schauten wir in den kalten Zimmern oben auf den Schränken nach den bunten Blechdosen. Wie schnell zogen wir eine Hand heraus, gut gefüllt mit süßem Gebäck.

Madam Rote Rübe - schokoladige Walnussherzen mit feiner Füllung aus der Weihnachtsbäckerei

Schokoladige Walnussherzen mit feiner Füllung

Für das Backen dieser Walnussherzen solltest du ein wenig Zeit mitbringen, dafür schmücken sie als Belohnung jeden Teller. Zwei ausgestochene Herzen vereinen sich durch… Küchengeschenke Schokoladige Walnussherzen mit feiner Füllung aus der Weihnachtsbäckerei European Drucken
Zutaten für: ca. 40 Stück
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

Teig:
300 g Weizenmehl Type 405 od. zur Hälfte Weizenvollkornmehl nehmen
1/2 TL Backpulver
100 g gemahlene Walnüsse
100 g Zucker od. 80 g Honig
1/2 Vanilleschote, das Mark
1/2 TL Zimt
1 Ei
150 g Butter
Sonstiges:
150 g Aprikosenkonfitüre od. nach Belieben
200 g Zartbitter-Konfitüre
40 Walnusshälften

So geht es

Aus den Zutaten für den Teig einen Knetteig herstellen und mit Folie abgedeckt im Kühlschrank für 1 Stunde kalt stellen.
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage oder zwischen zwei Dauerbackfolien, geht noch schneller und benötigt kein Mehl, 3 mm dick ausrollen. Mit einer Herzchenform ca. 80 Plätzchen ausstechen und auf ein mit Butter ausgefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen etwa 10-15 Minuten backen.
Die Plätzchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen und ein 2. Herz daraufsetzen.
Konfitüre im Wasserbad erwärmen, bis sie flüssig wird. Die zusammengesetzten Herzen mit Kuvertüre überziehen und mit einer halben Walnuss belegen.

Tipp:
Eine Luxusvariante: Marzipanrohmasse zwischen Folie dünn ausrollen, in gleicher Herzchengröße wie die Plätzchen ausstechen. Plätzchen mit Konfitüre bestreichen, Marzipanherz daraufsetzen, mit einem zweiten Plätzchen bedecken und wie gehabt mit Kuvertüre überziehen und einer halben Walnuss verzieren.

Verrätst du mir, wieviele Sorten bei dir auf dem Gebäckteller liegen? Ich kenne niemanden, der zufrieden mit einer Sorte wäre.

Dereinst sollten es in vielen Familien wenigstens sieben verschiedene Plätzchen sein, eine heilige Zahl nach der Erschaffung der Welt. Manche Hausfrau pochte auf die Neun, schließlich gab es neun Engelschöre, andere wieder auf die Zwölf, zum Gedenken an die zwölf Apostel. Und dann gab es die Hausfrau, die mit hochrotem Gesicht und stolzgeschwellter Brust am liebsten gar nicht mehr aufhören wollte zu backen.

Liebe Grüße aus der Weihnachtsbäckerei, deine

4 Kommentare

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4 Kommentare

Lizzy 29. Dezember 2018 - 21:06

Liebe Sigrid,
diese Herzen habe ich heuer gebacken, habe noch selber gemachtes Honigmarzipan dazwischen, teilweise sind sie etwas verrutscht, aber mit der Kouvertüre halten sie zusammen, schmecken gut und sehen nett aus.
Dein Blog ist der Beste, da schau ich immer wieder gern rein.
Danke und auf ein gutes Neues Jahr 2019
Lizzy

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Madam Rote Rübe 30. Dezember 2018 - 9:41

Liebe Lizzy,
hab vielen Dank für deine wunderbare Rückmeldung, ich freue mich immer, wenn ich zu hören bekomme, wie es funktioniert und geschmeckt hat. Wie schön, dass du immer wieder hier vorbeischaust.
Ich wünsche dir einen gutes Rutsch ins kommende Jahr, auf dass es wunderschön wird.
Liebe Grüße
Sigrid

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Caroline 2. Dezember 2019 - 17:53

Hallo Sigrid,
ich habe heute diese Plätzchen gebacken, allerdings mit leichten Abwandlungen. Ich habe Zucker verwendet und einen Teil Vollkornmehl und mein Teig war so trocken, fast kaum zu verkneten. Da habe ich kurzerhand Amaretto dazugegeben. Dennoch war der Teig eher schwierig. Ich weiß nicht warum. Hast du mit Honig gebacken? Das würde es erklären. Da ist ja Feuchtigkeit enthalten.
Morgen will ich mich mal an deinem Rezept für Eisenbahner versuchen. Die Plätzchen kenne ich gar nicht, aber sie sehen so schön aus und meine Mutter liebt Plätzchen mit Marmelade. Drück mir die Daumen ;o)
Liebe Grüße
Caroline

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Madam Rote Rübe 3. Dezember 2019 - 8:10

Liebe Caroline,
was für eine gute Idee, Amaretto hinzuzufügen, das schmeckt bestimmt auch köstlich. Wahrscheinlich liegen die Probleme mit dem trockenen Teig an dem niedrigen Buttergehalt. Wenn ich Honig verwende, ist es zu verschmerzen, aber jetzt werde ich die Buttermenge etwas erhöhen. Ich danke dir, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.
Gerne drücke ich dir die Daumen für die Eisenbahner, von denen schwärmten wir noch lange Zeit – soooo lecker.
Ganz liebe Grüße
Sigrid

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