Gourmet-Kartoffelstampf mit zweierlei Erbsen – die neue Lust auf Grün

by Madam Rote Rübe

Kartoffelpüree kennen wir schon gefühlte hundert Jahre. Immer trendy, immer angesagt. Von Kindesbeinen begleitet er uns. Doch immer gleich schmecken? Nöö, das kommt nicht in die Tüte, denn wie ein Lausbub ist er stets für neue Streiche aufgelegt.

Da meine Zuckererbsenernte anstand, serviere ich Dir heute Kartoffelstampf mit zweierlei Erbsen. Schwupps, schon flitzt ein neuer Geschmacksakzent um die Ecke.

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Übrigends, frisch findest Du die Zuckererbsen auf dem Markt von Ende Mai bis Oktober.

Easy Kartoffelstampf
Ein cremiges, fluffiges Kartoffelpüree ist ganz easy, Du bekommst diesen Traum mit nur zwei zu beachtenden Punkten.

  1. Nehme immer nur mehligkochende Kartoffeln für die richtige Konsistenz und Cremigkeit.
  2. Mit einem Kartoffelstampfer lockerst Du es ganz wunderbar auf. Einen Pürierstab zu benutzen, macht zwar weniger Mühe, doch als Resultat hast Du dann eine zähe, klebrige Pampe.

So, das wäre geklärt. Nun zurück zu den Erbsen.

Die normalen Erbsen in den Stampf, die Zuckererbsen in das Töpfchen
Klingt wie: Die guten in das Töpfchen, die schlechten in das Kröpfchen. Doch nicht bei unseren Deluxe-Erbsen.

Die Markerbsen können gleich mitgekocht und mitgestampft werden, dann zeigen sich noch einige Erbsschen im Püree. Wenn Du nach einem richtig grünem Püree das Verlangen habt, dann koche die Markerbsen extra. Diese mit dem Pürierstab schön fein vermixen und dann erst unter den Kartoffelstampf heben.

Die Zuckererbsen dünstest Du von vornherein im Töpfchen mit den Frühlingszwiebeln. Sie begleiten den Stampf als grüne Ergänzung. Bei Interesse, hier erfährst Du mehr über Zuckererbsen.

Eine Sinfonie in Grün
Für stolze Fleischesser legst Du zu der Sinfonie in Grün einfach eine Frikadelle oder Bratwurst dazu, alle anderen werden mit dem Gourmet-Kartoffelstampf glücklich sein.

Kartoffelstampf mit zweierlei Erbsen

Kartoffelpüree kennen wir schon gefühlte hundert Jahre. Immer trendy, immer angesagt. Von Kindesbeinen begleitet er uns. Doch immer gleich schmecken? Nöö, das kommt nicht… Alles Kartoffel & Knolle Gourmet-Kartoffelstampf mit zweierlei Erbsen – die neue Lust auf Grün European Drucken
Zutaten für: 2 Personen als Hauptmahlzeit
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

600 g Kartoffeln
100 g Erbsen, tiefgefr.
1 Bund Frühlingszwiebeln
200 g Zuckererbsen
1 Knoblauchzehe
75 g Sahne
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch gemahlene Muskatnuss
2 EL Butter
2 EL gehackte Petersilie

So geht es

Den Bund Frühlingszwiebeln putzen und noch 10 cm Grün daranlassen. Zuckererbsen putzen, Enden und Fäden entfernen.

Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und klein schneiden. Mit wenig Wasser und Salz aufsetzen und 10 Minuten garen. Wichtig ist, dass später keine bzw. kaum Kartoffelbrühe weggeschüttet wird. Erbsen dazugeben und in weiteren 10 Minuten fertig garen.

Die Frühlingszwiebeln mit etwas Wasser aufsetzen und fünf Minuten kochen, dann die Zuckererbsen dazugeben und nochmals einige Minuten garen. Achtung, die Zuckererbsen sind sehr schnell zu weich. In 1 EL Butter schwenken, salzen und pfeffern, mit Petersilie betreuen.

Die garen Kartoffeln mit den Erbsen stampfen. Wenn wenig Flüssigkeit übrig geblieben ist, diese bei den Kartoffeln belassen. Sonst vorsichtshalber etwas Kartoffelwasser abgießen und zur Seite stellen, damit es, wenn benötigt, wieder verabreicht werden kann.
Sahne zugießen, die gepresste Knoblauchzehe zugeben und alles zu einem sämigem Stampf pürieren. Die Erbsen sind noch leicht sichtbar.
Wenn Du einen richtig grünen Stampf haben möchtet, die Erbsen extra kochen, pürieren und dann untermischen.

Die restliche Butter über den Kartoffelbrei geben. Zum Servieren die Frühlingszwiebeln an einer Seite des Stampfs legen, dazu die Zuckererbsen reichen.

Mit Kartoffelstampf können wir auf unseren Tellern immer Tango tanzen. Mit welchen Variationsschritten belebst Du Dein Kartoffelpüree? Oder liebst Du es lieber vertraut? Mit so richtig schönen Heimatgefühlen verbunden?

Liebe Grüße aus der Heimatküche, Deine

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4 Kommentare

Bea 9. November 2018 - 8:00

Was für ein schöner Zufall, dass ich gerade auf diesen vorgeschlagenen Beitrag geklickt habe, obwohl ich eigentlich nur bei einem Brotrezept was nachschauen wollte! Sehr passend, denn zufällig habe ich grad gestern gemerkt, dass ich aus Versehen zwei geöffnete Tüten mit TK-Erbsen habe (davon kommen immer mal ein paar in den gemischten Salat) und schon überlegt, ob ich eine Erbsensuppe kochen soll – und jetzt kann ich am WE auch noch diesen Kartoffelbrei ausprobieren!
Zuckererbsen habe ich jetzt zwar nicht, aber es wird dann goldgelbe Maiskörner dazu geben und gebratene Pilze oder Rührei … hmmmm … lecker und auch eine hübsche Variante in Grün und Gelb!

Erst vor kurzem habe ich entdeckt, wie lecker ein Püree aus Kartoffeln + Süßkartoffeln schmeckt, – Kartoffeln zusammen mit Karotten oder auch mit Blumenkohl als Püree ist schon länger auf meiner Rezeptliste und sehr zu empfehlen. Jetzt also die neue Variante mit Erbsen!

Vielen Dank, liebe Sigrid – ein Besuch bei dir lohnt sich doch immer!

Liebe Grüße, Bea

Antworten
Madam Rote Rübe 9. November 2018 - 8:45

Liebe Bea,
ehrlich gesagt, mir lief das Wasser im Munde zusammen, als ich deine leckeren Varianten las – und das am frühen Morgen. Maiskörner, gebratene Pilze und Rührei, ich sehe es direkt vor meinem Auge. Das passt garantiert super dazu. Und auch vielen Dank den netten Kommentar und für die Tipps. Köstlich, denn Kartoffelpüree geht bei mir immer – in allen Geschmacksrichtungen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Bea 14. November 2018 - 5:56

Lecker war’s! und farblich dann nochmal anders als gedacht: Als Gemüse kam eine Mischung aus gelben und orangefarbenen Karottenscheiben dazu!

Die Menge habe ich für uns angepasst und nur ca 300 g Kartoffeln genommen, aber trotzdem die 100 g Erbsen zugefügt – auch dieses Mengenverhältnis ist kein Problem, schmeckt ausgezeichnet. Ein sehr flexibles Rezept, das in diversen Variationen wiederholt werden wird – Dankeschön für Idee und Anregung, liebe Sigrid!

Liebe Grüße,
Bea

Antworten
Madam Rote Rübe 14. November 2018 - 10:01

Liebe Bea,
ich freue mich, dass das Gericht genau deinen Geschmack trifft, und da du ja sehr kreativ bist, danke für die Bestätigung, dass es in vielen Varianten möglich ist.
Sei lieb gegrüßt für die nette und genaue Rückmeldung
Sigrid

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