Emmer-Sauerteig-Brot mit Joghurt im Trend

by Madam Rote Rübe
Emmer-Sauerteig-Brot mit Joghurt - eine alte Getreidesorte liegt im Trend

Eine Extraportion Geschmack mit dem Emmer-Sauerteig-Brot!

Du magst es kräftig-würzig? Wie wäre es mit Emmer-Sauerteig-Brot?

Emmer schmeckt herzhafter als unsere herkömmlichen Getreidesorten. Außerdem besitzt er ein leichtes Nussaroma und wertet damit so manch geliebtes Brot auf. Dabei ist der Emmer ein uraltes Getreide. Einst in Vergessenheit geraten, ist er heute wieder hochaktuell! Aus gutem Grund. Hauptsächlich bereichern wir mit ihm unser alltägliches Backen mit Weizen und Roggen. Deshalb berücksichtige seine speziellen Backeigenschaften. Backeigenschaften, die sich hervorragend  für dieses Emmer-Sauerteig-Brot eignen.
Bringen wir Abwechslung auf unserem Tisch!

 

Der Emmer – interessant zu wissen :

  • Ein Urgetreide, auch Zweikorn genannt.
  • Mit Einkorn eines der ältesten kultivierten Getreidesorten.
  • Seine ursprüngliche Heimat liegt im Vorderen Orient.
  • Pflanzenart aus der Gattung Weizen (Triticum).
  • Mit lang begrannten, meist zweiblütigen Ährchen.
  • Kultivierung ist mühsam und wenig ertragreich:   
      • In den Feldern macht sich schneller Unkraut breit.
      • Ähren und Körner brechen schnell.
      • Lange und zarte Halme knicken leicht.
      • Zusätzlicher Arbeitsschritt durch das Entspelzen.
  • Spelzgetreide, dessen Getreidekörner von einer festen Hülle umschlossen sind:
      • Haben Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen.
      • Längere Haltbarkeit des Getreides.
      • Gedeiht auch auf schlechten Böden.
      • Dunkles Korn mit natürlichem UV-Schutz.
  • Nahe verwandt mit dem Hartweizen:
      • Besitzt hartes glasiges Korn.
      • Beim Mahlen etwas grießig.
  • Backeigenschaften
      • Niedrige Kleberneigung.
      • Bindet weniger Flüssigkeit.
      • Festerer Teig.
      • Teig nicht stark kneten und aufschlagen.
      • Geeignet für Brote, herzhafte Backwaren oder Nudeln.
  • Geschmack
      • Würzig, etwas nussig.
      • Aromatische Flocken.
  • Im Kommen durch Bio-Trend – Nischenprodukt.
  • Gesundheitliche Aspekte:
      • Hoher Gehalt an Carotinoiden.
      • Sehr eiweißreich.
      • Erheblicher Mineralstoffgehalt an Magnesium, Eisen und Zink.
      • Ballaststoffreich.

Schlussendlich fördern wir die Vielfalt der Nutzpflanzen. Aufgrund all dieser Argumente lass uns auf die alte Sorte Emmer so häufig wie möglich zurückgreifen.


Emmer-Sauerteig-Brot mit Joghurt - eine alte Getreidesorte liegt im Trend

Emmer-Sauerteig-Brot mit Joghurt

Eine Extraportion Geschmack gefällig? Das Emmer-Sauerteig-Brot, das hat sie! Es schmeckt kräftig-würziger als unsere herkömmlichen Getreidesorten. Mit seinem leichten Nussaroma wertet der Emmer insbesondere dieses Vollkornbrot mit Joghurt auf. Brot & Brötchen Emmer-Sauerteig-Brot mit Joghurt im Trend European Drucken
Zutaten für: 2 kleine Brotbackformen von der Größe 20 x 11 cm
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

Sauerteig:
20 g Anstellgut (triebfähiger Sauerteig)
200 g Roggenvollkornmehl
200 g lauwarmes Wasser

Hauptteig:
Sauerteig
500 g Emmervollkornmehl
300 g Joghurt 1,5%
100 g lauwarmes Wasser
6 g Hefe
1 EL Honig
15 g Salz

So geht es

Die Zutaten für den Sauerteig zu einem glatten Teig rühren und abgedeckt über Nacht etwa 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Am nächsten Tag zu dem Sauerteig Emmervollkornmehl, Joghurt, lauwarmes Wasser, Hefe, Honig und Salz hinzufügen und mit der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem weichen Teig verkneten. Diesen 1 Stunde stehen lassen, währenddessen zwei Formen mit Butter gründlich ausfetten.

Nun den Teig halbieren, in die zwei Brotbackformen einfüllen, mit Mehl bestäuben und in einem kühleren Raum ca. 4 -6 Stunden gehen lassen - der Zeitraum darf auch länger sein.

Wenn die Formen vom Teig fast ausgefüllt sind, diese in den auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen auf die 2. Schiene von unten stellen und mit heißem Wasser beschwaden.

Den Ofen sofort auf 200°C herunterregeln, nach 15 Minuten kurz die Backofentür öffnen, damit der Dampf entweichen kann. Insgesamt 50 Minuten backen, die Brote aus den Formen stürzen und wer Kruste liebt, diese nochmals für 5 Minuten in den heißen Backofen geben.


Folglich liegt uns jetzt ein aromatisches, uriges Brot hoch drei vor:
  • Sauerteig macht das Brot locker.
  • Roggen und Emmer geben herzhaften und feinen, leicht nussigen Geschmack.
  • Joghurt schenkt Luftigkeit.

Freue dich mit mir auf dieses neue Emmer-Sauerteig-Brot. Frisch aus dem Ofen ist es ein Hauptgewinn im Geschmack. Zum Schluss tut es zudem Körper und Seele gut!

Hast du schon mit Emmer gebacken? Und wie waren deine Erfahrungen? Das interessiert mich brennend.

Viel Spaß beim Backen und Genießen wünscht dir

 

 

PS: Wenn du ein helleres Sauerteigbrot mag, dann schau doch mal bei Elsa vorbei. Frisch gebloggt, geht ihr heutiges Brotrezept in Richtung Toastbrot mit Dinkel-Roggen – lecker.

Das hier könnte dir auch gefallen

30 Kommentare

Gabi Gründling 16. Januar 2018 - 7:53

Liebe Sigrid, ich backe schon länger mit Emmer (und auch Einkorn). Ich habe den Emmer inzwischen in 2 Mahlgraden zuhause. Als Vollkorn (das Mehl ist mehr so ein Grieß) und „Emmer hell“ (habe in der Mühle nachgefragt, entspricht etwa Mahlgrad 630). Und ich backe sehr viel mit Emmer. Auch Deine Kuchenrezepte. Wo Dinkel oder Weizen draufsteht, ist bei mir oft Emmer drin. Pfannkuchen mit Emmer-VK sind der Oberhammer. Sie bekommen eine Knusperoberfläche und man kann sie gut auch noch kalt aus der Hand essen. Muffins mit Emmer-VK gebacken bekommen auch eine kusprigere Decke.

Brot backe ich mit meinem heißgeliebten Sauerteigansatz, den ich schon einige Jahre hege, pflege und füttere. Die Mehlmischung stelle ich jedes Mal „aus der Lameng“ zusammen, schütte rein, wonach mir gerade der Sinn steht. An Luftigkeit hat’s eigentlich noch nie gefehlt, außer ich backe 100% Roggen-VK, das ist dann schon ein bißchen fester ;-). Ich werde dennoch mal probieren, was passiert, wenn ich Joghurt ins Brot gebe. Danke für den Anstoß.

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2018 - 9:36

Liebe Gabi,
wow, wie aufschlussreich, Dein Kommentar ist das beste Plädoyer für Emmer, vielen lieben Dank. Er sollte wirklich vermehrt in unserer Backstube eingesetzt werden. Mir gefallen vor allem Deine Pfannkuchen, die muss ich unbedingt ausprobieren, obwohl ich ja meine mit Dinkelvollkornmehl sehr mag – aber knusprigere Decke klingt schon ausgesprochen gut.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Patces Patisserie 16. Januar 2018 - 9:58

Das Brot klingt toll! Emmer finde ich super spannend, ich habe es mir bereits geholt und ein bisschen damit gebacken 🙂

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2018 - 10:56

Liebe Patricia,
vielen Dank. Das glaube ich dir gerne, dass du Emmer spannend findest, denn mir sind bereits deine leckeren Rezepte mit ihm aufgefallen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Elsa 16. Januar 2018 - 10:01

Wow Sigrid,richtig hübsch hast du es hier…habe schon bei Facebook gelesen, dass du umgezogen bist und jetzt musste ich doch nach deinen lieben Worten direkt mal wieder vorbei schauen ♥
Da hatten ja zwei dumme einen Gedanken – dass du heute auch ein Sauerteig-Brot auf den Blog gebracht hast – weißt du was? Ich werde dein hübsches Brot direkt mal noch als Link bei mir mit rein packen. Es sieht zu verlockend aus!
Ganz liebe Grüße
Elsa ♥

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2018 - 10:54

Liebe Elsa,
eine super Idee, habe ich auch gleich umgesetzt. Jetzt ist ebenfalls dein Brot bei mir verlinkt. Und wenn ich nur dran denke, bekomme ich schon Hunger.
Vielen lieben Dank für dein Lob, ich freue mich, dass es dir hier gefällt.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
{Brot&Brötchen} Dinkel-Roggen-Brot • Einfach Elsa 16. Januar 2018 - 10:02

[…] Apropos gelingen, schaut gleich mal noch bei Sigrid vorbei, sie hat heute auch ein super tolles Brotrezept gepostet – mit Urkorn und natürlich […]

Antworten
Heidi 16. Januar 2018 - 11:20

Und jetzt hätte ich gerne eine Scheibe von Deinem Brot :)) Ich habe bisher erst einmal Brot mit Buttermilch gebacken. Das war sehr lecker. Ich backe bedauerlicher Weise zu selten selber Brot. Das sollte ich unbedingt wieder ändern :))
LG Heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Januar 2018 - 8:01

Liebe Heidi,
Achtung, ich schiebe Dir mal eine Scheibe davon rüber…. *schmunzel* Jeder hat seine besonderen Interessen, dafür bist Du auf anderen Gebieten wunderbar kreativ. Doch empfehle ich Dir gerne meine Ruck-Zuck-Brote, wenig Aufwand, viel Genuss.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Karin 18. Januar 2018 - 8:11

Liebe Sigrid, du machst sicherlich das Anstellgut selber, hast du das irgendwo schon mal beschrieben? Ich würde so gern mal dieses Brot backen, aber mich schreckt dann dieses Wort- Anstellgut- wieder ab. Kannst du mir helfen?

Antworten
Madam Rote Rübe 18. Januar 2018 - 9:51

Gut, dass du fragst, liebe Karin. Anstellgut bzw. Sauerteig ist wirklich einfach herzustellen. Meiner steht jetzt bereits so lange im Kühlschrank und wird fleißig verbacken, so lange dieser Post existiert und das sind bereits zwei Jahre. Schau mal hier: https://madamroteruebe.de/2016/01/mit-dem-eigenen-sauerteig-zum-saftige/. Falls Fragen auftauchen, melde dich gerne wieder.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Karin 18. Januar 2018 - 11:24

Vielen Dank für deine schnelle Hilfe 🙂

Antworten
Claudia 22. Januar 2018 - 6:13

Liebe Sigrid,
das Brot sieht sehr lecker aus! Ich muss auch mal wieder Brot backen …
Ich wünsche Dir einen guten Start in eine schöne neue Woche!
♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

Antworten
Madam Rote Rübe 22. Januar 2018 - 15:20

Liebe Claudia,
von selbstgebackenem Brot kann ich nie genug bekommen – es schmeckt einfach wunderbar. Deshalb drücke ich Dir die Daumen, dass Du bald selbst wieder in eine gute Schnitte Brot hineinbeißen kannst.
Liebe Grüße und auch Dir eine wunderbare Woche
Sigrid

Antworten
Yuliana 22. Januar 2018 - 20:07

Liebe Sigrid, du hast dir aber viel Arbeit gemacht! Es ist bestimmt nicht so einfach, so ein schönes Brot aus Sauerteig zu machen. Deine Rezepte sind immer so lecker 🙂 Deine Nachbarn besuchen dich bestimmt gern 😀
Ich wünsche dir noch eine schöne Woche
Sei lieb gegrüßt ♥
Yuliana

Antworten
Madam Rote Rübe 23. Januar 2018 - 8:45

Liebe Yuliana,
vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Du weißt ja, wie alles im Leben, wird es mit der Übung immer leichter und wenn es Spaß dazu macht, ist es zudem noch ein Genuss.
Auch dir wünsche ich eine entspannte Woche.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Karmen CHRISTIAN 13. Februar 2018 - 19:39

Dein Emmer-Sauerteig-Brot mit Joghurt wurde zum Lieblingsbrot meiner Familie! Danke für dieses tolle Rezept. Ich als berufstätige Mutter von 3 Kindern bin ein großer Fan von Broten mit wenig Zutaten und wenig Zeitaufwand! 😉

Antworten
Madam Rote Rübe 13. Februar 2018 - 20:01

Hallo Karmen
deine Rückmeldung klingt wie Musik in meinen Ohren, darüber freue ich mich sehr, vielen lieben Dank. Alle Achtung vor dem, was du stemmst. Und da soll mir noch jemand sagen, das Brotbacken zu zeitintensiv ist.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Christine 23. März 2018 - 13:23

Liebe Sigrid,

Danke für das tolle Rezept, ich möchte es gerne morgen ausprobieren.
Kann ich den gesamten Teig auch in eine große Kastenform füllen, da ich keine zwei kleinen besitze?
Wie verändert sich dann die Backzeit?

Liebe Grüße
Christine

Antworten
Madam Rote Rübe 23. März 2018 - 14:16

Liebe Christine,
wie schön, dass du das Rezept ausprobieren möchtest. Wenn ich den Teig in eine große Kastenform fülle, backe ich mein Brot meistens insgesamt 75 Minuten lang. Dann nehme ich es raus und klopfe daran. Wenn es hohl klingt, ist es in Ordnung, sonst backe ich es ohne Form nochmals etwa 15 Minuten. Viel Erfolg wünsche ich dir!!!
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Christine 1. April 2018 - 8:06

Danke für den Tipp, liebe Sigrid!
Brot habe ich gestern gebacken, und es schmeckt legendär, einzig die obere Kruste ist etwas fest und dunkel geworden.
Vielleicht decke ich das nächste Mal etwas ab.
Fröhliche Ostern und liebe Grüße
Christine

Antworten
Madam Rote Rübe 1. April 2018 - 10:03

Liebe Christine,
ich freue mich, dass dir das Brot geschmeckt hat. Vielen Dank für deine nette Rückmeldung. Mit der Kruste – das sind Erfahrungswerte, die mit der Zeit kommen – vor allem, jeder Backofen backt anders.
Dir auch fröhliche Ostern und einen lieben Gruß
Sigrid

Antworten
Carola 2. April 2018 - 11:03

Liebe Sigrid , diese Woche werde ich dein Rezept nachbacken, um zu wissen, wie emmer schmeckt, habe ich vorweg, das reine emmervollkorn aus BROT von plözblog gebacken. Es hat mich nicht vom Stuhl gerissen, obwohl es optisch gelungen war. Nun bin ich mal gespannt, wie es mir in Verbindung mit anderen Mehlen gefällt. Eine Frage noch: in welcher kastengrösse hast du gebacken? Ich werde nächste Woche berichten und bis dahin österliche Grüße Carola

Antworten
Madam Rote Rübe 2. April 2018 - 13:27

Liebe Carola,
ich habe den Teig in 2 kleine Brotbackformen von der Größe 20 x 11 cm gegeben und gebacken. Jetzt drücke ich dir fest die Daumen, dass es deinen Geschmack trifft, viel Freude beim Nachbacken.
Mit einem österlichen Gruß zurück
Sigrid

Antworten
Bea Wyler 24. Juni 2018 - 16:01

Liebe Sigrid
Erst diesen Frühling habe ich erstmals mit Emmer- (und Einkorn-) Mehl gebacken, je mit Weiss- und Ruchmehl. Beim ersten Versuch habe ich einen Vorteig (ca. 1/4 der gesamten Mehlmenge) aus Dinkel verwendet, das hat gut geklappt. Beim zweiten Mal habe ich einen aufgefrischten Weizensauerteig, wiederum ca. 1/4 der gesamten Mehlmenge, verwendet. Die Sauerteigvariante hat mir besser gefallen. – Die ‚Warnungen‘, dass Emmer klebrige Teige ergibt, sind nicht eingetroffen. Der Einkornteig war tatsächlich etwas klebrig und weich, so dass ich schliesslich in einer gusseisernen Kastenform gebacken habe. – Meine Experimente mit Emmer- und Einkornmehl gehen weiter.
Danke für Deine Einträge. Ich habe da doch einiges gelernt.
Herzliche Grase aus der Schweiz
Bea

Antworten
Madam Rote Rübe 24. Juni 2018 - 17:30

Liebe Bea,
wie schön, dass Du so fleißig mit den alten Mehlsorten experimentierst – ich habe sie in letzter Zeit sträflich vernachlässigt. Aber Dein nettes Feedback macht mir gerade wieder Appetit darauf, vielen Dank. Stell mir gerne Dein Rezept vor, wenn Du denkst, jetzt hast Du den Stein des Weisen gefunden, ich bin schon neugierig darauf.
Einen lieben Gruß
Sigrid

Antworten
Benita Michaelis 17. April 2019 - 16:56

Hallo Sigrid,
Ich habe eben den Teig vorbereitet und beim durchrechnen ist mir aufgefallen, dass es ziemlich spät werden wird. Du schreibst man kann das Brot auch länger als 4-6 Stunden gehen lassen – wie lange maximal? Es würde bei mir auf 13 Stunden hinauslaufen (damit ich nicht mitten in der Nacht backen muss) oder sollte ich das brot dann vielleicht lieber im Kühlschrank gehen lassen?

LG, Benita

Antworten
Madam Rote Rübe 17. April 2019 - 17:22

Hallo Benita,
das ist eine gute Idee, genauso würde ich es auch handhaben. Stell deinen Teig nach einer Stunde in den Kühlschrank, am nächsten Tag siehst du ja, ob die Formen gut ausgefüllt sind oder er noch ein bißchen Zeit benötigt, die er dann ja bei Raumtemperatur bekommen kann. Am besten bedeckst du die Form mit Frischhaltefolie, damit die Oberfläche nicht zu sehr austrocknet.
Frohes Backen und liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Benita 19. April 2019 - 16:15

Das Brot ist gebacken – und schmeckt sehr gut. Allerdings habe ich statt Emmer Weizen und etwas Dinkel verwendet. Zusätzlich kam hinzu dass ich das Mehl aufgrund kaputter Mühle im Thermomix gemahlen habe und es dort nicht so ganz fein geworden ist. Wahrscheinlich lag es an diesen zwei Tatsachen, dass das Brot am Ende etwas feucht geworden ist. Oder woran denkst du kann es liegen?

Gruß, Benita

Antworten
Madam Rote Rübe 19. April 2019 - 17:09

Liebe Benita,
wie schön, dass es trotzdem, dass es etwas feucht geworden ist, gut geschmeckt hat. Hmmm, Weizen nimmt normalerweise etwas besser Flüssigkeit auf, der Dinkel eher nicht. Ich glaube, dass es vor allem daran liegt, dass das grobkörnige Mehl schlechter Flüssigkeit aufnehmen konnte. Eine Getreidemühle mahlt das Getreide doch sehr viel feiner. Vielleicht müsstest du, solange du dieses gröbere Mehl verwendest, generell etwas weniger Flüssigkeit hinzufügen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten

Schreibe einen Kommentar