Ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer – All-in-Teig ohne Kneten – perfekt für Anfänger

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - Ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer

Du hast dir fest vorgenommen, endlich dein eigenes Brot zu backen? Die frohe Nachricht, das ballaststoffreiche Vital-Vollkornbrot mit Hafer erfüllt unsere geheimsten Wünsche: Es ist ein reines Vollkornbrot, wunderbar saftig und lange haltbar mit einem nussig-süßlichen Geschmack nach Hafer und Sonnenblumenkernen. Als Triebmittel kommt Frischhefe hinein und zwar nur ein halbes Prozent und damit genießen wir ein sehr verträgliches Brot. Nichtsdestoweniger, ein paar zusätzliche Ballaststoffe rutschen ebenfalls hinein.

Vielleicht bist du ein Anfänger im Bereich Brotbacken und fühlst dich unsicher? Dir kann geholfen werden, denn der Schwerpunkt liegt auf einem leichtverständlichen Rezept und ein unkompliziertes Backen. Oder du bist ein erfahrener Bäcker, der unter Zeitdruck steht? Aber sicher doch! Dafür ist ein ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer ideal. Es ist überraschend einfach, denn im Grunde macht es sich selbst.

Zögere nicht, Vollkornmehl zu verwenden. Es ist eindeutig ein Ammenmärchen, dass Vollkornbrot schwer zu backen wäre.

Madam Rote Rübe - Ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer

Ich bin bequem, na und!

Solange es schmeckt, ist doch wohl alles paletti. Obwohl ich viele Brote backe, habe ich manchmal überhaupt keine Lust, aufwendig mit vielen Arbeitsschritten einem Rezept zu folgen. Warum auch, wenn das bequeme Ergebnis ebenfalls für sich spricht. Das ballaststoffreiche Vital-Vollkornbrot mit Hafer wirst du lieben, denn alles kommt in einen Teig, den wir unaufgeregt vermischen und sodann in die vorbereitete Form füllen.

Es dauert wirklich nur fünfzehn Minuten, bis du den Teig in der Form hast, erfreulicherweise ist das im Prinzip der ganze Aufwand. Solange braucht es freilich nur, wenn du dein Getreide selbst mahlst. Mit gemahlenem Vollkornmehl reichen schon zehn Minuten. Ach ja, und es den vorgeheizten Ofen zum Backen solltest du es noch stellen. Aber das war es dann auch schon, denn schließlich backt ja unser Ofen.

Volle Kraft voraus!

Mit diesem Brot bekommst du sie garantiert. Es ist ein Energie-Booster durch die Vollkornmehle Dinkel, Weizen und Roggen, hinzu kommen Extraportionen von Haferflocken, Haferkleie und Sonnenblumenkerne. Gesunde Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die für den optimalen Start in den Tag sorgen. Allerdings kannst du genauso gut nur Dinkel- oder Weizenvollkornmehl verwenden. Ausschließlich Roggenvollkornmehl funktioniert bei diesem Rezept nicht, dafür benötigst du Sauerteig. Fast alle meine Brotbackrezepte basieren auf diesen drei Getreidesorten, die im Handel leicht erhältlich sind.

Falls du öfters backst, ist eine elastische Teigkarte sehr praktisch, um den Teig umzufüllen. Mit ihr kratzt du ruckzuck den letzten Rest Teig aus der Schüssel. Nun stellst du die Form mit dem Teig nur noch zur Seite und wartest darauf, dass der Teigling den Rand der Form erreicht und schöne Risse aufweist. Mit nur einem halben Gramm Hefe braucht es seine Zeit. Aber vielleicht hast du ja schon gehört, dass die Verwendung von viel Hefe zu Lasten des Geschmacks geht.

Bei mir in der Küche bei etwa zweiundzwanzig Grad dauert dies ungefähr sieben bis acht Stunden, bei einer Temperatur um zwanzig Grad kann sich die Wartezeit auch bis zu sechzehn Stunden erstrecken. Danach schiebst du die Backform in den heißen Backofen und backst dein wundervolles Vollkornbrot. Am besten schneidest du dein Brot erst am nächsten Tag an. Diese zwei Wartezeiten danken es dir mit einem fantastischen tiefen Aroma. Bei uns gehört der erste Bissen immer mit Butter bestrichen, damit lassen wir den puren Geschmack auf uns wirken.

 

Wie komme ich zu gutem Dampf?

Die Frage ist diesbezüglich aufgetaucht und deshalb ergänze ich den Post an dieser Stelle:

Dampf muss zeitlich steuerbar und vor allem in möglichst intensiver Menge in den Backofen gebracht werden. Zwei Varianten sind empfehlenswert:

  • Ein altes Blech bereits mit dem Vorheizen auf den Backofenboden stellen. Direkt nachdem du das Brot in den Ofen gegeben habst, eine Tasse Wasser (ca. 50ml) auf das Blech geben. Die Wassermenge sollte so dosiert werden, dass sie nach 10 Minuten Backzeit aufgebraucht ist. Achtung: sehr heißer Dampf entsteht – Verbrennungsgefahr!
  • Eine alte oder günstige Aluschale mit unbehandelten Schrauben oder mit Saunasteinen füllen (möglichst große Oberfläche) und sehr gut aufheizen. Dann wie oben verfahren.

Der Ursprung

Entwickelt habe ich das ballaststoffreiche Vital-Vollkornbrot mit Hafer aus dem gesunden Pausensnack-Vollkornbrot mit Saaten und Kerne, gleichermaßen für Anfänger geeignet und eins der beliebtesten Brotrezepte auf dem Blog. Ursprünglich fand ich die Inspiration zu diesem Rezept bei Andrea auf Brotkörbchen und es kann nach Gutdünken abgewandelt werden, solange die  Saaten- bzw. Kernemenge übereinstimmen.

Wieso ist das ballaststoffreiche Vital-Vollkornbrot mit Hafer so einfach?

Auf zwei Arbeitsschritte habe ich nun jedoch verzichtet. Erstens auf die Autolyse, bei der zu Beginn Vollkornmehle mit Wasser und der Flocken-Kerne-Saaten-Mischung dreißig Minuten quellen. Zweitens ließ ich die zehnminütige Knetzeit wegfallen. Der Teig kommt direkt aus der Schüssel in die Form und darf nun in einer Plastiktüte reifen. Die Plastiktüte benötigen wir, damit die Teigoberfläche nicht austrocknet. Unterschiede bemerkte ich nicht, nur der Arbeitsablauf straffte sich zu meinem Vorteil. Schließlich, ein Teig, der solange zur Gare steht, hat alle Zeit der Welt, sich gut zu entwickeln. Und das tut er, du kannst mir vertrauen.

Noch eins, da jeder Backofen anders backt und falls du diesbezüglich dich etwas unsicher fühlst, ob es wirklich durchgebacken ist, nimm zum Schluss das Brot aus der Backform und lasse es noch einige Minuten ohne Hülle weiter backen.

Madam Rote Rübe - Ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer

Klar bin ich neugierig! Wenn du dieses Rezept ausprobierst, hinterlasse mir gerne einen kleinen Kommentar, wie dir es gefallen hat. Solch eine Rückmeldung ist immer interessant für andere Leser und äußerst motivierend für mich. Ich freue mich darauf. Dankeschön.

Madam Rote Rübe - Ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer

Ballaststoffreiches Vital-Vollkornbrot mit Hafer

Zutaten für: 1 Brot von ca. 1300 g, Kastenform von 29 x 12 cm
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

200 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
200 g Weizenvollkornmehl
125 g Haferflocken, selbst geflockt od. kernig
25 g Haferkleie
100 g Sonnenblumenkerne
650 g Wasser, lauwarm
0,5 g Frischhefe
14 g Meersalz

Sonstiges:
Butter für die Form
Haferkleie zum Bestreuen der Form und des Teiglings

So geht es

Die Vollkornmehle, Haferflocken, Haferkleie und Sonnenblumenkerne in eine Schüssel geben. Die Frischhefe in 50 g Wasser auflösen und mit dem restlichen Wasser dazugeben. Salz an den Rand der Schüssel schütten. Alle Zutaten gründlich miteinander vermischen.

Den Teig in eine eingefettete und mit Haferkleie ausgestreute Kastenform (29 x 12 cm) füllen, mit einer nassen Hand die Oberfläche glätten und mit Haferkleie bestreuen. Die Form in einen Plastikbeutel geben, damit die Oberfläche nicht austrocknen kann.

Den Teig so lange gehen lassen, bis er knapp den Rand der Form erreicht hat, dazu benötigt er bei Raumtemperatur von etwa 22°C etwa 12 Stunden. Bei etwas kühleren Temperatur von 20°C kann es etwa 18 Stunden dauern.

Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Kastenbrot mit Dampf auf der mittleren Schiene für 15 Minuten anbacken. Dampf entweichen lassen, dafür die Backofentür für 1 Minute weit geöffnet halten und die Temperatur auf 210°C herunterregeln. Das Brot in weiteren 40 Minuten goldbraun backen.

Direkt aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen, seitlich legen, damit es die Form behält und auskühlen lassen. Den besten Geschmack entwickelt es, wenn es erst am nächsten Tag angeschnitten wird.

Anmerkungen

Wie komme ich zu gutem Dampf?

Dampf muss zeitlich steuerbar und vor allem in möglichst intensiver Menge in den Backofen gebracht werden. Zwei Varianten sind empfehlenswert:

  • Ein altes Blech bereits mit dem Vorheizen auf den Backofenboden stellen. Direkt nachdem Sie das Brot in den Ofen gegeben haben, eine Tasse Wasser (ca. 50ml) auf das Blech geben. Die Wassermenge sollte so dosiert werden, dass sie nach 10 Minuten Backzeit aufgebraucht ist. Achtung: sehr heißer Dampf entsteht – Verbrennungsgefahr!
  • Eine alte oder günstige Aluschale mit unbehandelten Schrauben oder mit Saunasteinen füllen (möglichst große Oberfläche) und sehr gut aufheizen. Dann wie oben verfahren.

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Meine persönlichen Empfehlungen für dich:


 

Dieses einfache und köstliche Brot ist eins unserer Lieblingsbrote und ich kann es schon nicht mehr zählen, wie oft ich es nur etwas variiert mit anderen Kernen, Saaten oder Flocken gebacken habe. Es kommt immer perfekt aus dem Ofen und ist vom ersten bis zum letzten Bissen super lecker. Und wenn mal eine Scheibe übrig bleiben sollte, trockne ich sie. Du solltest mal sehen, wie begeistert unser Hund dieses sogenannte Plätzchen verknuspert.

Guten Appetit

 

 

 

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61 Kommentare

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61 Kommentare

Caroline 15. Januar 2021 - 8:53

Du schreibst man könne es auch mit anderen Saaten und Flocken backen. Ich habe gerade gestern geschrotete Leinsamen gekauft, würde das auch gehen?
Liebe Grüße
Caroline

Antworten
Madam Rote Rübe 15. Januar 2021 - 9:00

Hallo Caroline,
ich würde jetzt zwar nicht nur geschroteten Leinsamen verwenden, aber bis zu 100 g kannst du ohne weiteres von ihm verwenden, das funktioniert ohne Problem.
Viel Spaß beim Backen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Caroline 23. Januar 2021 - 13:11

Aaalso, ich habe das Brot jetzt zwei mal gebacken. Beim ersten Mal hatte ich deutlich mehr Hefe genommen, einfach weil ich noch so einen Rest hatte, der weg musste. Es waren bestimmt 6-8 g. Der Teig ist sehr schnell in der Form aufgegangen, sodass ich es bereits nach 3 Stunden gebacken hatte. Es war okay, aber etwas kompakt. Ich beschloss noch einen Versuch zu starten. Beim zweiten Mal habe ich mich dann an deine Anweisungen gehalten. Etwa 9 Stunden betrug die Gehzeit in der warmen Küche. Was soll ich sagen ich bin baff: nie hätte ich geglaubt, dass man mit so wenig Hefe ein Brot backen kann. Es ist sehr aromatisch geworden und nicht so staubtrocken. Das wird jetzt mein Standard-Brotrezept – ohne Kneten, einfach genial.
Liebe Grüße
Caroline

Antworten
Madam Rote Rübe 23. Januar 2021 - 13:35

Liebe Caroline,
danke, danke, dass du mir bestätigst, was ich auch schon so weitergegeben habe, dieses Brot gewinnt Aroma und Frische durch die lange Gehzeit und der wenigen Hefe. Es hat also seinen Sinn, geduldig zu warten. Aber ist es nicht toll, es direkt zu erleben? Ich freue mich, dass du es ein zweites Mal probiert hast und damit eine so lehrreiche Erfahrung gewonnen hast, die du nie wieder vergessen wirst.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Sabine Isabelle Simon 6. Februar 2021 - 18:31

Hallo Sigrid,
habe dieses wunderbare Brot schon zum zweiten Mal gebacken, obwohl ich sonst mehr Sauerteigbrote mache, aber ich bin begeistert. Etwas abgewandelt, aber das Ergebnis ist immer lecker.
Liebe Grüße aus Berlin
Sabine

Antworten
Madam Rote Rübe 7. Februar 2021 - 7:37

Hallo Sabine,
das freut mich sehr zu hören, wunderbar, so soll das sein. Hab vielen Dank für deine schöne Rückmeldung. Und falls du ein wenig Sauerteiggeschmack hier vermissen solltest, gib doch einfach 1 EL davon in den Teig. Nach den Leserkommentaren klappt diese Vorgehensweise ausgezeichnet.
Liebe Grüße zu dir nach Berlin
Sigrid

Antworten
Barbara 15. Januar 2021 - 15:05

Hallo Sigrid,
ich bin ja so ein Haferfan… Dein Brot gefällt mir gut, mit der langen Gehzeit und der wenigen Hefe (meine Küche hat weniger als 20°C, das wären dann 24 Stunden schätze ich) liest sich das sehr gut und mit der Kastenform auch sehr entspannt. Das Rezept nehme ich mir mal mit.
Liebe Grüße
Barbara

Antworten
Madam Rote Rübe 15. Januar 2021 - 16:56

Hallo Barbara,
wie schön, dass dir das Rezept so gut gefällt, dankeschön. Ich bin gespannt, es dir letztendlich schmecken wird, aber da du Hafer liebst, wirst du hier bestimmt auf deine Kosten kommen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Barbara K 15. Januar 2021 - 15:14

Hallo Sigrid, das Brot sieht super aus und hört sich von den Zutaten auch gut an. Ich liebe Sauerteig Brote. Meinst du, ich könnte 1-2 El Anstellgut dazugeben?

Antworten
Madam Rote Rübe 15. Januar 2021 - 17:00

Vielen Dank, liebe Barbara,
oh ja, warum nicht, Sauerteig macht dieses Brot nochmals schmackhafter. Es könnte allerdings etwas schneller reifen, halte es deshalb im Auge, denn wenn es die Oberkante der Backform erreicht hat, ist es backbereit.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Sonja 15. Januar 2021 - 15:26

Hallo Sigrid,

ich bin schon längere Zeit begeisterte Leserin deines Blogs.
Dieses Brot muss ich unbedingt ausprobieren. Das Problem ist nur, dass ich hier in Kroatien keine Haferkleie bekomme. In Zagreb wäre das sicher auch kein Problem, aber wie leben in einem Fischerdorf.
Geht es notfalls auch ohne oder kann ich sie durch etwas anderes ersetzen?
Liebe Grüße
Sonja

Antworten
Madam Rote Rübe 15. Januar 2021 - 17:18

Hallo Sonja,
das höre ich soooo gerne, hab vielen Dank.
Dieses Rezept ist sehr flexibel, du kannst die Haferkleie ganz weglassen und 50 g weniger Wasser nehmen. Oder durch Leinsaat ersetzen. Haferkleie und in diesem Falle geschrotete Leinsaat binden beide ungefähr gleich viel Wasser. Falls du sie durch Sonnenblumenkerne oder Sesam ersetzen möchtest, solltest du die Gesamtmenge Wasser um knapp 40 g reduzieren. Wenn du lieber stattdessen mehr Haferflocken nimmst, reduziere das Wasser um 25 g.
Hab viel Spaß beim Nachbacken und lass es dir gut schmecken.
Liebe Grüße nach Kroatien
Sigrid

Antworten
Jacqueline Piefke 23. Januar 2021 - 20:44

Liebe Sigrid, bin erst kürzlich auf den Blog gestoßen und sehr begeistert über die vielen interessanten Rezepte. Heute habe ich das das Brot ausprobiert und meine Familie ist begeistert. Ich habe zusätzlich noch ein wenig Roggensauerteig-Anstellgut beigegeben. Dadurch war es aber auch schneller backfertig. Sonst backe ich immer mit Sauerteig und einer langen Reifezeit. Mit deinem Rezept habe ich eine wunderbar schmackhafte Alternative gefunden, die mich nicht das ganze Wochenende in Anspruch nimmt – vielen lieben Dank. Als nächstes möchte ich dein Turbo-Vollkornbrot ausprobieren.
LG aus dem verschneiten Erzgebirge
Jacqueline

Antworten
Madam Rote Rübe 24. Januar 2021 - 9:03

Liebe Jacqueline,
gerne, sei herzlich willkommen auf meinem Blog, ich freue mich, wenn dich noch so manches Rezept hier inspirieren wird. Oh ja, ich kann mir gut vorstellen, wie groß die Freude sein muss, wenn die Familie von deinem selbstgebackenen Brot begeistert ist, da es wenig Arbeit macht und köstlich schmeckt. Lasst euch auch das Turbo-Vollkornbrot gut schmecken.
Auch hier schneit es ein wenig, liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Sonja 15. Januar 2021 - 19:26

Ganz herzlichen Dank!

Heute habe ich die Pantoffelbrötchen nach deinem Rezept gebacken. Ein Traum!

Liebe Grüße aus dem heute sonnigen und vorfrühlingshaft warmen Kroatien.
Sonja

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2021 - 7:22

Immer wieder gerne, liebe Sonja.
Wunderbar, ich freue mich so sehr darüber, dass dir die Pantoffelbrötchen so gut gelungen sind, hab vielen Dank für deine nette Rückmeldung.
Liebe Grüße zu dir ins sonnige Kroatien aus der verschneiten Pfalz
Sigrid

Antworten
Katharina 15. Januar 2021 - 19:41

liebe Sigird,
so ein Brotrezept liebe ich auch. Alles nur verrühren, in die Form füllen, gehen lassen, backen, auskühlen, fertig, guten Appetit. Herrlich. Das werde ich mal testen. Lasst euch das Brot gut schmecken, ich wünsche ein schönes Wochenende, herzlichst Katharina

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2021 - 7:25

Vielen Dank, liebe Katharina,
wie schön, dass du dieses Rezept ausprobieren möchtest, ich wünsche dir, dass es deine Erwartungen vollends erfüllt.
Auch dir ein schönes weißes Wochenende,
sei herzlichst gegrüßt
Sigrid

Antworten
Annemie 15. Januar 2021 - 23:37

Hallo Sigrid,
das Brot sieht ja total lecker aus und ich würde das Rezept gerne mal ausprobieren.
Leider habe ich keinen Dampfbackofen. Hast Du da vielleicht Tipps?
Umluft? Oder Ober- und Unterhitze? Ändert sich an der Temperatur etwas? Oder an der Backzeit?
Danke für die gelungene und ansprechende Website und für die vielen schönen Rezepte!
Lieben Gruß
Annemie

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2021 - 7:58

Hallo Annemie,
lass Dich nicht davon abhalten, dieses Brot zu backen, wenn Du keinen Dampfbackofen besitzt. Ich backe auch nur in einem normalen Backofen bei Ober- und Unterhitze. Du kannst guten Dampf erzeugen, indem du ein altes Blech bereits mit dem Vorheizen auf den Backofenboden stellst. Direkt mit dem Einschieben des Brotes in den Ofen, gibst Du dann etwa 50 ml heißes Wasser auf das Blech und schließt sofort die Tür. Achtung, es entsteht sehr heißer Dampf. Danke für Deine Frage, ich werde den Beitrag diesbezüglich noch ergänzen.
Hab viel Freude beim Nachbacken.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Das Mädel vom Land 15. Januar 2021 - 23:58

Ein tolles Brot! Die Saftigkeit tropft richtig aus den Bildern raus 😉
Danke, dass du dieses tolle Rezept mit uns teilst!
Alles Liebe!

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2021 - 8:07

Vielen Dank, liebe Maria,
wie schön, dass es dir gefällt. Und du weißt doch, das mache ich gerne.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Heidi 16. Januar 2021 - 9:35

Na das hört sich wirklich einfach an .
Keine Frage das werde ich mal testen .
Vielen dank für´s teilen .
LG und ein schönes We für Dich von heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Januar 2021 - 10:30

Oh, das freut mich sehr, liebe Heidi, vielen Dank.
Jetzt bin ich gespannt, wie es Dir schmecken wird.
Auch Dir wünsche ich ein schönes Wochenende,
liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Birgit 17. Januar 2021 - 8:04

Hallo Sigrid, ich möchte gerne heute dieses Brot backen. Ich habe aber leider nur zarte Haferflocken oder 5- Korn-Flocken, geht das hiermit auch? Das Brot hört sich so toll an, und das ich noch nicht lange selbst Brot backe wäre dieses ideal.
Liebe Grüße Birgit

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Januar 2021 - 8:14

Hallo Birgit,
ich sehe da kein Problem, die Haferflockeneinlage kann jederzeit durch andere Flocken oder durch zartere Haferflocken ersetzt werden. Und jetzt drücke ich dir die Daumen und wünsche dir gutes Gelingen.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Birgit 17. Januar 2021 - 11:47

Liebe Sigrid, vielen Dank für deine super schnelle Nachricht. Ich werde das Rezept sofort ausprobieren und freue mich jetzt schon auf das Brot.
Ein schönes Rest-Wochenende wünscht Birgit

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Januar 2021 - 12:49

Sehr gerne, liebe Birgit,
ich bin bereits total gespannt, wie es dir gelingen wird.
Auch dir ein schönen Sonntagnachmittag und liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Birgit 21. Januar 2021 - 11:37

Hallo Sigrid,
hier eine Rückmeldung zu deinem Brot: es hat alles hervorragend geklappt und das Brot ist sehr saftig und wohlschmeckend. Ich werde noch mehr von deinen Broten backen. Kann man dieses Brot und andere auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen? Wenn ja, wie lange wohl?
Ich freue mich über deine Antwort.
Liebe Grüße
Birgit

Madam Rote Rübe 21. Januar 2021 - 13:17

Vielen Dank, liebe Birgit, für deine Rückmeldung, super, dass alles zu deiner Zufriedenheit war.
Ich kann mir vorstellen, dass du diesen Teigling, wenn er bereits genug gegangen ist, für etwa 8 Stunden in den Kühlschrank stellen kannst, wenn es zeitlich mit dem Backen so besser klappt. Aber generell würde ich bei diesem Rezept darauf verzichten, wir verwenden hier so wenig Hefe, dass der Trieb im Kühlschrank wohl ausbleiben wird. Es kommt also immer auf das Rezept an. Normale Hefebrotteige können mit der Hälfte der Hefe ohne weiteres angesetzt werden und nachdem sie angesprungen sind, weiter im Kühlschrank über Nacht stehen.
Liebe Grüße
Sigrid

Birgit Mertens 18. Januar 2021 - 19:16

Liebe Sigrid,
es ist unglaublich wie einfach und schmackhaft dieses Brot zugleich ist.Endlich kommt meine Getreidemühle wieder zum Einsatz. Am Donnerstag werde ich das Brot noch einmal mit meiner Freundin backen und dann werde ich mich weiter durch deine Rezepte backen. Lieben Dank für deine tollen Erläuterungen!
Liebe Grüße,
Birgit

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Januar 2021 - 8:06

Gerne, liebe Birgit,
das klingt ja alles hervorragend, es ist schön, dass deine Getreidemühle wieder zu Ehren kommt. Ein Privileg, wenn man eine besitzt und sie nutzen kann. Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen mit deiner Freundin und lass es dir weiterhin gut schmecken. Vielen Dank für deine nette Rückmeldung.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Tim 17. Januar 2021 - 10:22

Hallo, ich habe Trockenhefe genommen, auch sehr wenig, allerdings ist das Brot deutlich schneller aufgegangen, am nächsten Tag (12 Stunden nach dem anrühren) war es wieder etwas eingefallen, was sollte ich anders machen?

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Januar 2021 - 11:26

Hallo Tim,
das tut mir sehr leid, dass dein Brot nicht wie gewünscht geworden ist. Wahrscheinlich war es doch ein wenig zu viel Trockenhefe oder der Teigling stand in einer etwas wärmeren Umgebungstemperatur, alles Faktoren, die ein schnelleres Aufgehen des Brotes fördern. Sobald der Teig einfällt, hat er Übergare und verliert seine Oberflächenspannung, leider erhalten wir dann nur ein flaches und auch trockeneres Brot. Deshalb müssen wir den Teig im Auge behalten, mit der Zeit kommt diesbezüglich auch die Übung. Der Teig bestimmt immer den Zeitpunkt, wann er in den Ofen möchte, Zeitangaben sind daher nur Anhaltspunkte. Das heißt, sobald er die Oberkante der Form erreicht hat, sollte er gebacken werden.
Aber der Teig mit der Übergare muss nicht entsorgt werden, ein Drittel davon kann nach und nach ohne weiteres in einen neuen Teig für die nächsten Backsessions verwendet werden.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Turbohausfrau 17. Januar 2021 - 14:18

So ein tolles Brot! Dem sieht man richtig an, dass es lange haltbar ist. So schön saftig!
Irgendwann mache ich mich ans Werk!

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Januar 2021 - 16:32

Das ist es wahrlich, liebe Susi,
vielen Dank. Bestimmt machst du dich irgendwann ans Werk, deine selbstgebackenen Brote rufen bestimmt schon.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Sonja 19. Januar 2021 - 7:42

Liebe Sigrid, das ist ein Hilferuf!
Ich habe mein Brot gestern gegen 17 Uhr angesetzt. Da hatte es in meiner Küche um die 20°. Nachts fiel die Temperatur in unserem alten Steinhaus auf 16°. Das war dem Teig offensichtlich auch zu kalt. Er hat sich nicht im Mindesten vergrößert. 😥 Das kann aber auch daran gelegen haben, dass ich Hefe verwendet habe, die zuvor eingefroren war.
Kann ich den Teig noch retten? Indem ich ihn warm stelle oder eventuell etwas Trockenhefe unterknete?
Es wäre ganz lieb, wenn du mir einen Rat geben könntest.
Sonst müsste ich auf die Schnelle einen neuen Brotteig ansetzen.
Liebe Grüße aus dem schneelosen, aber jetzt auch eiskalten Kroatien.
Sonja

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Januar 2021 - 8:13

Liebe Sonja,
bitte mach dir keine Sorgen, dein Teig braucht einfach Zeit und zwar viel Zeit. Dein Teig wird ja nicht schlecht, höchstens aromatischer.
Bei diesen Temperaturen kann er bis zu 24-26 Stunden benötigen um aufzugehen. Auch die Triebkraft eingefrorener Hefe lässt mit der Zeit nach. Um die Triebkraft zu beschleunigen, würde ich ihn wärmer stellen, falls sich nach diesem Zeitraum immer noch nichts tut, sollte wirklich deine Trockenhefe zum Einsatz kommen.
Ich drücke dir fest die Daumen, dass alles sich zum Guten wendet.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Barbara Klewin 19. Januar 2021 - 11:31

Hallo liebe Sigrid,
danke für dieses wunderbare Rezept. Ich Habe es heute Morgen gebacken und das Brot schmeckt köstlich. Ein Rezept, wenn mal nicht so viel Zeit zur Vorbereitung ist.
Liebe Grüße Barbara

Antworten
Madam Rote Rübe 19. Januar 2021 - 14:49

Gerne, liebe Barbara,
oh ja, dieses Rezept ist total praktisch, macht wenig Arbeit und ist dennoch, weil wir dem Teig Zeit geben, sehr aromatisch. Hab vielen Dank für deine nette Rückmeldung.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Rosemarie 21. Januar 2021 - 22:28

Liebe Sigrid,
dein neues Rezept hört sich wieder sehr lecker an.ich würde es gerne für meine Mutter im Glas backen, damit sie immer dann wenn sie es braucht essen kann und dadurch flexibel ist. Meinst du das wäre machbar?
Dann wollte ich noch ein ganz großes Lob an dich weitergeben. Ich habe jetzt schon mehrfach den Rote Betesalat mit Beluga-Linsen und Orange gemacht. Meine Familie sagt, der ist spitze.
Vielen lieben Dank
Rosemarie

Antworten
Madam Rote Rübe 22. Januar 2021 - 7:19

Liebe Rosemarie,
vielen Dank für dein wunderschönes Lob, ein Salat, der der ganzen Familie schmeckt, ist wahrlich ein großer Glücksgriff.
Ich glaube, dieses Brot kannst du problemlos auch im Glas zu backen. Fülle deine vorbereiteten Sturzgläser nur zur Hälfte mit Teig und lass ihn dann gehen. Unter smarticular- Brot im Glas backen gibt es eine praktische Anleitung hierfür. Viel Spaß dabei und vielleicht magst du mir mal mitteilen, wie es funktioniert hat.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Rosemarie 22. Januar 2021 - 8:31

Vielen Dank, melde mich gerne ob es funktioniert hat.

Antworten
Gabi Hesse-Jury 22. Januar 2021 - 13:42

Hallo Siegrid,
ich möchte das Brot gerne backen, aber stimmt es, dass man nur ein halbes Gramm Hefe benötigt? Das ist ja kaum abzuwiegen! Könnte ich auch 10 Gramm Hefe nehmen?
Liebe Grüße. Gabi

Antworten
Madam Rote Rübe 22. Januar 2021 - 15:55

Hallo Gabi,
doch es stimmt, es werden lediglich 0,5 g Hefe benötigt. Ein kleiner Tipp: 0,1 g Hefe entsprechen ungefähr 1-2 Reiskörnern, hier wird also die Menge von etwa 5-10 Reiskörnern benötigt.
Bei diesem Rezept würde ich bei der kleinen Menge Hefe bleiben, Haferflocken, Haferkleie und Sonnenblumenkerne brauchen Zeit zum Quellen und diese bekommen sie durch die lange Gehzeit, außerdem gewinnt das Vollkornmehl dadurch immens an Aroma.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Carola 6. Februar 2021 - 18:16

Hallo Sigrid,
nach etlichen erfolglosen Versuchen -ich bin Anfänger- habe ich heute dein Brot gebacken. Es ist toll aufgegangen und sieht auch gut aus. Da das Brot ja erst am anderen Tag angeschnitten werden soll, weiß ich noch nicht wie es schmeckt. Soll es in einen Brottopf oder kann ich es auf der Arbeitsplatte ruhen lassen?Kann das Brot auch eingefroren werden?

Viele Grüße
Carola

Antworten
Madam Rote Rübe 7. Februar 2021 - 7:34

Hallo Carola,
wunderbar, dass bisher alles geklappt hat, hab vielen Dank fürs Nachbacken. Meine Brote lasse ich zumeist auf einem Kuchengitter in einem kühlen Raum vollends auskühlen und ruhen, reine Roggen-Vollkornbrote manchmal sogar bis zu zwei Tagen. Da ich häufig zwei oder drei Brote gleichzeitig backe, wandern die überzähligen in die Kühltruhe, auch dieses hier.
Viele Grüße
Sigrid

Antworten
Judith Sattler 22. Januar 2021 - 21:07

Hallo Sigrid, hab heute dieses Brot gebacken. Allerdings frei interpretiert. Ich nahm Dinkelvollkornmehl, Universal-Weizenmehl, Roggenmehl und nur Haferflocken. Haferkleie war nicht zu kriegen. Statt Hefe nahm ich Hefewasser und einen guten EL Roggenanstellgut. Alles vermischt und in den Römertopf gegeben. Nach 12 Stunden in das kalte Backrohr geschoben, im geschlossenen Römertopf. Aufgeheizt auf 250 Grad, dann nach15 min. auf 200 Grad reduziert. Weiter wie bei dir. Ich hab es schon lauwarm angeschnitten, weil ich wissen wollte, ob es was geworden ist. Und es ist!!! Ach ja, habe den Römertopf gebuttert und mit Haferflocken und Mohn ausgestreut, auch auf das Brot. Schmeckt traumhaft. Vielen Dank fürs Rezept!

Antworten
Madam Rote Rübe 23. Januar 2021 - 7:58

Hallo Judith,
oh, wie klingt das kreativ und köstlich, nach deiner Beschreibung kann dein Brot ja nur gut schmecken. Als Mohnfan läuft mir direkt das Wasser im Munde zusammen. Ich freue mich sehr darüber, dass mein Rezept dir als Inspiration dienen durfte, hab herzlichen Dank für deine schöne Rückmeldung.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Rosemarie 23. Januar 2021 - 16:02

Hallo Sigrid,

habe heute das Brot in Weckgläser zu je 750 ml gebacken. Es sind 4 wunderschöne ca. 350 gr Brote herausgekommen, die ich danach auch gleich eingekocht habe. . Angeschnitten habe ich sie nicht, da ich diese ja weitergeben möchte. Aber so wie sie aussehen, denke ich, dass sie perfekt geworden sind. Nochmals vielen Dank für dein tolles Rezept.

Liebe Grüße
Rosemarie

Antworten
Madam Rote Rübe 23. Januar 2021 - 16:34

Gerne, liebe Rosemarie,
das ist ja eine hervorragende Rückmeldung, hab vielen Dank dafür. Ich freue mich, dass auch diese praktische Variante für den häuslichen Vorrat funktioniert und wer weiß, vielleicht mag der eine oder andere Leser sie auch einmal ausprobieren.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Andrea Schmülling 25. Januar 2021 - 19:33

Hallo Sigrid,

ich verfolge schon lange deinen Blog, weil ich von den schönen Fotos und den tollen Rezepten begeistert bin. Vieles habe ich davon schon nachgebacken und -gekocht.
Was mich aber heute schockiert hat ist, dass Du als Partnerin ausgerechnet Werbung für den ausbeuterischen, amerikanischen Konzern AMAZON machst.
Das passt für mich überhaupt nicht zu dem Bild von deinem idyllischen Landleben.
Es gibt bestimmt auch Firmen in Deutschland, die fairen Handel betreiben und deinen Blog mit Werbeprovisionen unterstützen würden.
Viele Grüße von Andrea

Antworten
Madam Rote Rübe 26. Januar 2021 - 8:15

Hallo Andrea,
schön von Dir zu hören, dass Du bereits viele von meinen Rezepten nachgebacken und -gekocht hast und davon begeistert bist. Ich danke Dir auch für Deine Anmerkungen, die ich gut nachvollziehen kann.
Es ist wahr, ich liebe meine Heimat, die Westpfalz, ihre Landschaften und die Menschen. Was unsere Einkaufsmöglichkeiten anbetrifft, kann ich leider den Lauf der Zeit nicht mehr aufhalten. Viele Produkte, die ich, direkt auf das Rezept bezogen, hier vorstelle, erhalte ich nicht oder nur sehr schwer mit einem großen Fahrt- und Zeitaufwand. Wie Dir sicherlich aufgefallen ist, ist mein Blog sonst absolut werbefrei, da ich meine Leser nicht mit lockender Werbung von Google Adsense überschütten möchte. Ich könnte es sicherlich diesbezüglich einfacher haben, aber ich habe mich jetzt für diesen Weg entschieden, nämlich meinen Lesern einen Mehrwert anzubieten und gleichzeitig einen Teil der Unkosten meines Blogs damit aufzufangen. Natürlich bin ich auch offen für andere Firmen, soweit sie zu der Thematik im Blog passen.
Ich würde mich freuen, Dich auch weiterhin als Leserin hier begrüßen zu dürfen.
Liebe Grüße
Sigrid

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Katharina 3. Februar 2021 - 20:13

Liebe Sigrid,
vielen Dank für dieses tolle Rezept! Es ist direkt das Lieblingsbrot meines Mannes geworden. Ich ersetze die Haferkleie durch geschroteten Leinsamen und gebe einen guten Esslöffel Roggen-Anstellgut dazu. Beim Mehl variiere ich, mal mit Rotweizen, mal etwas mehr Roggen und es ist jedes Mal gelungen.
Ganz herzliche Grüße aus dem Saarland in die Pfalz
Katharina

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Madam Rote Rübe 4. Februar 2021 - 8:32

Liebe Katharina,
ich freue mich, dass dieses Brot bei euch so gut angekommen ist, hab vielen Dank für die schöne Rückmeldung. Da ist direkt erkennbar, wie flexibel dieses Rezept ist, ich kann mir gut vorstellen, dass der Löffel Roggen-Anstellgut nochmals eine Schippe Aroma drauflegt.
Herzliche Grüße aus der Pfalz zurück ins Saarland
Sigrid

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Thekla Ratz-Keuneke 9. Februar 2021 - 19:04

Liebe Sigrid, im Rezept steht 0,5 g (ein halbes Gramm also) Frischhefe. Das erscheint mir sehr bin ich, und meine Waage kann das auch gar nicht anzeigen. Bisher verwende ich 5 Gramm Frischhefe auf ein halbes Kilo Mehl. Ist die Angabe tatsächlich korrekt oder handelt es sich um ein Tippfehler? Herzlichen Dank für Ihre Antwort und beste Grüße aus dem Taunus, Thekla

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Madam Rote Rübe 9. Februar 2021 - 19:42

Liebe Thekla,
probieren Sie es aus, Sie werden erstaunt sein, was für eine Triebkraft in 0,5 g Frischhefe stecken und vor allem, was für ein Aroma die lange Gehzeit dem Brot schenken wird. Es ist wirklich kein Tippfehler. Damit es auch ohne Waage funktioniert: 0,1 g Hefe entsprechen ungefähr 1-2 Reiskörnern, hier wird also die Menge von etwa 5-10 Reiskörnern benötigt. Natürlich wird ob der kleinen Menge Hefe Geduld benötigt, dafür bekommen wir aber ein köstliches und gesundes Brot ohne viel Aufwand. Ich bin bereits jetzt gespannt auf Ihre Rückmeldung.
Mit einem winterlichen Gruß zu Ihnen in den Taunus
Sigrid

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Ilona 13. Februar 2021 - 20:07

Liebe Sigrid,
für mich reicht ein Wort für die Beschreibung dieses Brotes: genial! Es macht nicht viel Arbeit,hat gesunde Zutaten und es schmeckt lecker. Ich habe schon einige Sauerteigbrote gebacken, sie waren immer gut, aber noch nicht das,was ich gesucht habe. heute habe ich dieses zum dritten Mal gebacken. Es bleibt lange frisch,ist saftig und lässt sich auch gut einfrieren.Da ich mein Anstellgut weiterhin verwerten möchte,kommen einfach 2 EL davon mit in den Teig. Nur hat mein Brot keinen Ofentrieb. Ist es normal, oder lasse ich es zu lange gehen? Wie breit und tief ist Deine 30iger Form? Ich backe in einer gusseisernen mit Deckel, den ich nach 10min. abnehme. Ich hoffe, dass war jetzt nicht zu viel geschrieben, aber das musste jetzt mal sein. Deine Rezepte sind super, auch das Weißbrot mit langer Teigführung schmeckt total gut, nur ist es eben kein Vollkornbrot und es sollte ja so gesund wie möglich sein.
Liebe Grüße
Ilona

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Madam Rote Rübe 14. Februar 2021 - 8:25

Liebe Ilona,
dass alles gepasst hat und auch so gut schmeckt, macht mich happy. Ich danke dir für deine Rückmeldung.
Mit deiner Idee 2 EL Anstellgut hineinzugeben, hast du garantiert noch mehr Geschmack in dein Brot geholt.
Diese Brote steigen auch nicht mehr im Ofen auf, mit der doppelten Höhe haben wir Vollgare, da passiert nicht mehr viel. Meine Form ist ganz genau oben 29 x 11 cm Innenleben groß, unten ein wenig kleiner und 7 cm hoch. Aber eine gusseiserne Form mit Deckel klingt nach einer Deluxe-Variante, handhabe es ruhig weiter in dieser Art.
Wie schön, dass auch das Weißbrot dich begeistert hast – da es kein Vollkornbrot ist, ist es auch nur für besondere Momente gedacht.
Lass es dir weiterhin gut schmecken,
mit besten Grüßen
Sigrid

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Nicole 23. Februar 2021 - 8:55

Ich hab das Brot gestern Abend gebacken und dann jetzt gerade angeschnitten. Es ist wirklich sehr lecker geworden 🙂 Ich gebe zu, das habe ich so nicht erwartet. Und der Mini-Aufwand ist auf jeden Fall ein Argument, dass es das Brot hier jetzt öfter geben wird.

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Madam Rote Rübe 23. Februar 2021 - 10:50

Hallo Nicole,
super, vielen Dank für die schöne Rückmeldung, ich freue mich, dass dieses Rezept eine perfekte Überraschung war.
Mit besten Grüßen
Sigrid

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