Juchhu, diese Marmelade gehört auf die Lieblingsstulle: Karins´s Rhabarber-Aprikosen-Marmelade

by Madam Rote Rübe

Der Lenz ist da. Jetzt bietet uns die Natur mit einem bunten Blütenreigen auch das frische Grün der  Blätter. Die Obstbäume öffneten in den letzten Wochen weit ihre Knospen, leider gab ihnen der Frost eins auf die Mütze. Statt warmer Frühlingstage  niedrige Temperaturen und Nachtfröste.
Nicht weit vom alten knorrigen Apfelbaum steht unsere kräftige Rhabarberstaude, die jetzt emporstrebt, als ob sie jeden vereinzelten warmen Sonnenstrahl inhaliert.
Dem Charme dieser robusten Pflanze kann sich keiner entziehen, der den Frühjahr sehnsüchtig erwartet hat. Herrlich altmodisch und stattlich treibt sie Jahr für Jahr aus und beschenkt uns mit süßsauren Blattstielen.

Wir essen den Rhabarber wie Obst, geschält und gegart, fruchtig-sauer als Kompott, Kuchenbelag oder in der Marmelade. Durch das Garen reduziert sich nicht nur sein außergewöhnlich hoher Oxalsäuregehalt, die Stangen werden insgesamt bekömmlicher. Übrigens, das gilt auch für das Schälen der Stangen.

Zählen muss man ihn allerdings zu den Gemüsesorten, stammt er doch aus der Familie der Knöterichgewächsen und ist mit dem Sauerampfer verwandt. Vielleicht kennst du den großen Ampfer, der in den Wiesen wächst und den die weidenden Kühe, Pferde oder Schafe stets verschmähen – er sieht ihm sehr ähnlich.

Mit seinem erfrischenden, pikant säuerlichen Geschmack harmoniert er perfekt zu süßem Obst, wie in dieser köstlichen Rhabarber-Aprikosen-Marmelade. Sauer kann auch zuckersüß sein.

Auf den Geschmack von dieser Marmelade brachte uns unsere Freundin Karin, durch einen lichten Wald und einigen Äckern getrennt, ein Dorf weiter wohnend. Freudenstrahlend beglückte sie uns mit ihrem persönlichen und mit Liebe gemachten Gastgeschenk.

Säuerlich…fruchtig….süß – megalecker!!!

Hier zieht dir der Rhabarber nicht den Mund zusammen.

Karin´s Rhabarber-Aprikosen-Marmelade

Der Lenz ist da. Jetzt bietet uns die Natur mit einem bunten Blütenreigen auch das frische Grün der  Blätter. Die Obstbäume öffneten in den… Frühling Juchhu, diese Marmelade gehört auf die Lieblingsstulle: Karins´s Rhabarber-Aprikosen-Marmelade European Drucken
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

2 kg Rhabarber, geputzt gewogen
400 g getrocknete Aprikosen
1 kg Zucker

So geht es

Rhabarber waschen, nach Bedarf die Fäden abziehen und dann die 2 kg mit den getrockneten Aprikosen sehr fein würfeln. Schichtweise in eine Schüssel schichten, dabei den Zucker immer über den Rhabarber streuen und über Nacht stehen lassen.

Zum Kochen sollte der Kochtopf so groß sein, dass er höchstens mit 1/4 der Frucht gefüllt ist. Am nächsten Tag das Fruchtgut zum Kochen bringen, dann bei mittlerer Hitze weiterhin sprudelnd kochen, bis die Masse eindickt. Das kann bis zu 20 Minuten dauern.
Einen Geliertest zwischendurch machen, um die richtige Konsistenz zu überprüfen. Dafür einfach 1-2 TL der heißen Fruchtmasse auf einen kleinen Teller geben. Diesen leicht schief halten, dabei kann festgestellt werden, ob die fließende Fruchtmasse zu flüssig ist oder bereits beginnt zu gelieren.

Konfitüre kochend heiß randvoll in die vorbereiteten, sterilisierten Twist-off-Gläser füllen, sofort verschließen, umdrehen, etwa 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Vorbereitet heißt, nur einwandfreie Gläser vor jedem Gebrauch gründlich in heißem Wasser reinigen. Beim Einfüllen von heißem Mus sollen die Gläser auf einem nassen Tuch stehen.
Stets jedes Glas mit Namen und Datum beschriften für eine bessere Übersicht im Vorratsschrank. Die Marmelade an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahren.

Einige Stängelchen Rhabarber übrig? Unverändert gebe ich dir das bewährte und einfache Rezept weiter, lass dich überzeugen und hole dir mit dieser Marmelade die ersten Sonnenstrahlen ins Glas. Es lohnt sich und macht Spaß!!!

Ich wünsche dir eine genussreiche Entdeckungstour ins selbstgemachte Marmeladenland, deine

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10 Kommentare

Ein Dekoherzal in den Bergen 2. Mai 2017 - 16:54

UIIIII— HAB beides im GARTEN,,,freu,,,freu

PERFEKT,,

hob no an feinen ABEND
bis bald de BIRGIT

Antworten
Madam Rote Rübe 2. Mai 2017 - 17:05

Du Glückliche….. Aprikosen im Garten….. das klingt nach viel Wärme… ich beneide dich darum, liebe Birgit.
Auch dir einen angenehmen Abend,
liebe Grüße
Sigrid

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Krisi 4. Mai 2017 - 11:45

Was für eine köstliche Kombination, ich muss zugeben darauf wäre ich nie gekommen! Klingt super lecker und muss ich unbedingt probieren! Deine Bilder sind auch wie immer wunderschön, da möchte man direkt zu greifen=)
Liebe Grüsse,
Krisi

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Madam Rote Rübe 5. Mai 2017 - 15:37

Vielen Dank, liebe Krisi, ich freue mich, dass ich von dir solch ein schönes Feedback bekomme.
Liebe Grüße
Sigrid

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Vanillelust 6. Mai 2017 - 12:05

Hallo meine Liebe, na wie klasse ist die denn???? So eine super Idee, mit den getrockneten Aprikosen, das stelle ich mit sehr lecker vor!!!!
Die werde ich gleich ausprobieren!!!!!
Ich wünsche Dir ein Wochenende voller Leckereien……
Alles liebe Charlotte

Antworten
Madam Rote Rübe 7. Mai 2017 - 6:12

Oooh, wie schön, liebe Charlotte, ich bin gespannt, wie sie Dir schmecken wird. Obwohl die Früchte nicht zur gleichen Zeit Saison haben, durch die getrockneten Aprikosen kommen sie zur gleichen Zeit in den Topf ….. ein ganz neues Geschmackserlebnis.
Kulinarisch reiche Sonntagsgrüße wünscht Dir
Sigrid

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multikulinaria 1. Februar 2018 - 18:28

Meine Lieblingsmarmelade mit Rhabarber kommt mit Lavendel daher. Die Kombination Aprikose und Rhabarber gefällt mir aber schon beim Lesen auch sehr gut. Vor allem sieht sie hübscher aus. 🙂

Antworten
Madam Rote Rübe 1. Februar 2018 - 18:52

Hallo Peggy,
Lavendel klingt in Verbindung mit Rhabarber sehr fein, ich kann mir gut vorstellen, dass das eine Lieblingsmarmelade werden kann. Vielen Dank für den Tipp.
Liebe Grüße
Sigrid

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Anna Blume 9. Mai 2018 - 16:32

Das Rezept muss ich unbedingt ausprobieren! Wird hier normaler Zucker verwendet? Ich kenne es so, dass Gelierzucker verwendet werden muss, damit die Masse geliert.
Liebe Grüße

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Madam Rote Rübe 10. Mai 2018 - 7:53

Liebe Anna,
bei diesem Rezept wird ganz normaler Zucker verwendet, deshalb auch die lange Kochzeit, bis die Masse eindickt. Aber, es lohnt sich – sie ist super lecker.
Liebe Grüße
Sigrid

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