Rote Bete-Bratlinge sind alles! Nur nicht langweilig!

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - Rote Bete-Bratlinge

Sie schmecken heiß aus der Pfanne und auch kalt aus der Hand.

In diese Rote Bete-Bratlinge hineinzubeißen, ist einer der ganz besonderen Momente. Da strömt eine Aromenvielfalt auf dich ein, die alles in den Schatten stellt. Doch nicht nur das, auch die Textur verschlägt dir den Atem. Knusprig, süß und pikant machen diese Bratling jeden Bissen zu einem Vergnügen und sorgen für eine einzigartige Dimension.

Einfache Zutaten, die zutiefst verbunden mit der Erde sind wie unsere Rote Bete, aber auch Möhren und Knollensellerie, schenken eine zarte, sanft erdige Süße. Knusprige Sonnenblumenkerne und Rosinen geben ihre eingefangene Wärme und Süße weiter, während die Haferflocken das Heimelige bringen. Und schließlich finden wir mit Eiern und Schmand das Gehaltvolle, so dass jeder Bissen gesund und nachhaltig, aber immer lecker und außergewöhnlich daherkommt.

Madam Rote Rübe - Rote Bete-Bratlinge

Rote Bete-Bratlinge lassen sich einfach herstellen.

Ich liebe ja Rote Bete über alles als Rohkostsalat, wenn ich bzw. meine Küchenmaschine also schon am Raspeln sind, fallen doch zweihundertfünfzig Gramm mehr kaum ins Gewicht. Genau diese Menge benötige ich nämlich am nächsten Tag für meine Rote Bete-Bratlinge. Sie müssen allerdings nicht nur aus Rote Bete bestehen, Möhren und Knollensellerie bzw. Mischungen daraus, machen sich ebenfalls hervorragend.

Am besten bereitest du die Masse hierfür in der Frühe vor und stellst sie in den Kühlschrank, wo sie gemütlich und in Ruhe ausquellen kann. Das hat einen großen Vorteil: Wenn du deine Bratlinge formst und brätst, halten sie perfekt zusammen.

Direkt aus der Hand lässt sich natürlich mit solch kleinen Bratlingen gut chillen. Nicht nur heiß aus der Pfanne, auch abgekühlt, sind sie die passenden Begleiter für so manchen grünen Blattsalat oder cremiges Gemüse. Größere pflanzliche Flatschniggel behaupten sich ebenfalls gut in Burger, kleinere á la Falafel in Pita-Broten. Klein und rund hält sie sowieso jeder für Fleischbällchen. Doch wir wollen unsere Lieben ja nicht enttäuschen und klären sie rechtzeitig über unsere Gemüsefrikadellen auf. Am besten einige Stunden vorher, damit sie seelisch und moralisch darauf vorbereitet sind 😉 .

Wenn schon, dann vielleicht auch dies:

Klar bin ich neugierig! Wenn du dieses Rezept ausprobierst, hinterlasse mir gerne einen kleinen Kommentar, wie dir es gefallen hat. Solch eine Rückmeldung ist immer interessant für andere Leser und äußerst motivierend für mich, da ich sehr viel Liebe in diese Artikel stecke. Ich freue mich darauf, hab vielen Dank.

Madam Rote Rübe - Rote Bete-Bratlinge

Rote Bete-Bratlinge

Zutaten für: 20 kleine Bratlinge
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

  • 100 g altbackenes Vollkornbrot ohne Kruste, klein gewürfelt
  • 100 ml Schmand
  • 2 Eier
  • 250 g Rote Bete, roh geraspelt (Möhren, Knollensellerie)
  • 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Rosinen
  • 100 g grobe Haferflocken
  • 50 g geriebener Hartkäse
  • 2 EL Petersilie, fein gewiegt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1 TL Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl zum Braten

So geht es

Klein gewürfeltes Vollkornbrot mit Schmand und Eier in einer Schüssel verrühren und 10 Minuten zur Seite stellen.

Dann die restlichen Zutaten hinzufügen, gründlich miteinander vermischen und pikant abschmecken. Lieber etwas stärker würzen, da die Masse später an Geschmack verliert. Abgedeckt für eine Stunde in den Kühlschrank zum Quellen stellen.

Mit feuchten Händen aus der Mischung 20 kleine gleichgroße Bratlinge formen.

In einer beschichteten Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils 5 Minuten knusprig braten.

 

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Meine persönlichen Empfehlungen für dich:

  • Kreuzkümmel*, aus Bio-Anbau für einen intensiv aromatischen Geschmack
  • Waage*, extra dünn und leicht zu reinigen
  • Windmühlen Gemüsemesser*, nicht rostfrei, aber extra scharf
  • Schneidebrett* aus Reishülsen, nachhaltig – 100% biologisch abbaubar u. kompostierbar, stapazierfähig u. robust
  • Edelstahlschüssel Set* mit Kunststoffdeckel, 3 l, 2 l , 1,6 l, 1,2 l, 0,8 l, für die täglichen Vorbereitungen

 

Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die uns glücklich machen. Wie solch einen besonderen Bratling selber zuzubereiten. Ihn frisch aus der Pfanne zu essen. Zu spüren, dass er voller Vital- und Ballaststoffe unserem Körper lang anhaltende Energie schenkt. Und vor allem sein Geschmack! Und das macht es wieder rund, es füllen sich Körper, Geist und Seele mit Glück.

Guten Appetit

 

 

 

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16 Kommentare

Irmi 25. Januar 2022 - 9:51

Liebe Sigrid, deine Bratlinge sind total extravagant, mutig und kerngesund. Richtig toll. 👍👍
Und du hast so wunderschön beschrieben, wie die kleinen Dinge des Lebens glücklich machen, da vertrete ich voll deine Meinung. Danke.
Liebe Grüße von Irmi

Antworten
Madam Rote Rübe 25. Januar 2022 - 10:03

Liebe Irmi,
vielen Dank, wie schön, dass wir hier einer Meinung sind. Genauso schätzte ich dich auch ein, wie häufig lese ich bei dir mit und bin gerührt. Das große Glück liegt halt in den kleinen Dingen.
Sei herzlichst gegrüßt
Sigrid

Antworten
Heidi 26. Januar 2022 - 10:02

Das hört sich wirklich lecker an. Ich liebe rote Beete.
Mag ich total gerne :))
Eine schöne Idee . Danke für´s teilen
LG heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 27. Januar 2022 - 8:09

Sehr gerne, liebe Heidi,
wie schön, in Dir einen rote Bete-Fan zu finden, vielen Dank für Deine nette Rückmeldung.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Andreas 28. Januar 2022 - 13:51

Liebe Sigrid,
das liest sich echt toll. Ich werde das definitiv probieren, zumal Dein Rezept für knusprige Hafer-Bratlinge zu meinen Lieblingen zählt.
Ich gehe davon aus, dass Du frische Rote Bete nimmst (und nicht das gekochte, vakuumierte Zeug) – oder?
Liebe Grüße, Andreas

Antworten
Madam Rote Rübe 29. Januar 2022 - 6:54

Lieber Andreas,
das freut mich sehr, dass dieses Rezept Dich so anspricht, ich bin gespannt, wie es Dir schmecken wird. Na klar, die Rote Bete kommt natürlich frisch hinein. Da haben wir wohl einen sehr ähnlichen Geschmack, ich liebe die knusprigen Hafer-Bratlinge und vor allem rohe Rote Bete.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Turbohausfrau 1. Februar 2022 - 10:57

Rote Bete liebe ich in allen Varianten. Als Bratling kenne ich sie noch gar nicht. Vielen Dank fürs Zeigen!

Antworten
Madam Rote Rübe 2. Februar 2022 - 11:21

Sehr gerne, liebe Susi,
ich kann mir gut vorstellen, dass die Rote Bete dir auch als Bratlinge schmecken würde.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Andrea 6. Februar 2022 - 8:21

Das hört sich lecker an! Frage: JEWEILS 250g Rote Beete, Sellerie und Möhre, oder INSGESAMT 250g Mix aus allem? Lieben Gruß und danke für die wirklich tollen Rezepte – ich werde einige unbedingt ausprobieren 👍😊

Antworten
Madam Rote Rübe 7. Februar 2022 - 7:14

Vielen Dank, liebe Andrea,
wie schön, dass du hier so manches ausprobieren möchtest – lass es dir gut schmecken.
ZU deiner Frage, insgesamt 250 g, hier vorrangig 250 g Rote Bete, wenn nicht so viel Rote Bete erwünscht ist, dann gerne nach Belieben eine Mischung von den drei Wurzelgemüsesorten bzw. eine andere.
Garantiert schmeckt es immer fein, egal worauf dein Augenmerk fällt.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Ute Schmidt 9. Februar 2022 - 14:16

Liebe Sigrid, habe mir soeben Mal die Bratlinge gemacht und ich finde dieses Rezept toll. Lange habe ich nicht mehr nach Deinen Rezepten geschaut, war aber auch nicht gut drauf( Corona, Tod der Mutter). Nun bin ich wieder fit und möchte immer etwas von Dir ausprobieren. Gestern gab es den Selleriesalat mit Mandarinen und davor den Rote Beete Wurzelsalat. Alles sehr gut! Ich habe ja schon vor langer Zeit geschrieben, dass ich Dein Portal super finde. Beim Brot backen bin ich auch großer Fan von Marcel Paa. Die Videos von ihm sind so erfrischend.
Nochmals herzlichen Dank für die tollen Rezepte! Bleibe gesund!
Herzliche Grüße aus Sachsen Ute

Antworten
Madam Rote Rübe 10. Februar 2022 - 8:17

Sehr gerne, liebe Ute,
wie schön, dass Dir die Bratlinge und die Salate so gut gefallen haben, hab vielen Dank für Deine nette Rückmeldung. Es tut mir sehr leid zu hören, was Du alles mitgemacht hast, für solche Lebensabschnitte braucht es sehr viel Kraft, da ist alles andere zweitrangig. Umso erfreulicher, dass Du jetzt wieder Zeit gefunden hast, hier zu stöbern. Oh ja, die Videos von Marcel Paa sind klasse, da geht es mir wie Dir, da gibt es viel zu lernen.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute.
Sei herzlichst gegrüßt nach Sachsen
Sigrid

Antworten
Janett L. 16. Februar 2022 - 12:44

Liebe Sigrid. Nun wird dies mein erster Kommentar an dich und deine lieben Leser*innen, nachdem ich vor über einem Jahr auf deine Seite gestoßen bin, im Zuge meiner Ernährungsumstellung auf die sogenannte Vollwertkost. Es ist toll, dass es Menschen wie dich gibt, die ihre Rezepte mit anderen teilen und zum Nachmachen annimieren. Vielen Dank dafür!! So und nun zum Versuch meiner Nachahmung der Rote Bete-Bratlinge. Zuallererst bin ich aufgrund von diversen Vorlieben, oder Abneigungen, wie man es nun sehen mag, kein sonderlicher Freund von Rosinen, weshalb ich die einfach durch eine Sesam-Quinoa-Mischung ersetzt habe. Schmand oder ähnliches hatte ich leider nicht parat, deshalb hab ich kurzerhand Sahne genommen, so hat die Hüfte auch gleich noch was davon 😉 Und Vollkornbrot hatte ich leider auch nicht da, weshalb ich das kreativ durch Vollkornbrötchen ersetzt habe. Die Sonnenblumen und Kürbiskerne auf den Brötchen hab ich vorher runter geschnitten, obwohl die jetzt im Nachhineien auch nicht wirklich gestört hätten, aber egal. Das Fazit lautet nun, dass ich sie wahnsinnig lecker fand, sowohl warm als auch kalt und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich sie gemacht habe, das nächste Mal probiere ich es noch mit unterschiedlichem Wurzelgemüse.
Und nun meine Bitte zum Schluss. Es wird bei Familie Rote Rübe doch sicherlich auch mal etwas aus Fleisch geben, oder? Ich meine solange man Wert auf artgerechte Haltung und die Herkunft achtet und es nicht jeden Tag auf dem Speiseplan steht, hab ich persönlich kein Problem damit. Aber falls das bei euch auch der Fall sein sollte, würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn du mal so ein Rezept reinstellen würdest. 🙂

Bis dahin alles Liebe und vor allem beste Gesundheit!

Janett

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Februar 2022 - 8:17

Liebe Janett,
hab herzlichen Dank für deine wundervolle Rückmeldung, ich habe mich sehr darüber gefreut, dass dieses Rezept von den Rote Bete-Bratlinge so gut bei dir angekommen ist. Toll, dass du das Rezept ganz kreativ für dich umgesetzt hast und so soll das auch sein. Absolut, bei uns gibt es ab und an Fleisch, vor allem für Herrn Rote Rübe, manche Gerichte werden für ihn speziell ergänzt. Doch ich denke, dass es für die meisten Leser*innen kein Problem darstellt, meine vegetarischen Gerichte noch derart aufzupeppen, wenn der Wunsch nach mehr vorhanden ist. Mir ist halt wichtig, dass hier auf dem Blog vor allem vegetarische Anregungen zu finden sind.
Auch dir weiterhin viel Freude mit meinen Rezepten, lass sie dir gut schmecken.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Helga 20. Februar 2022 - 18:13

Liebe Sigrid
Wieder ein sehr schmackhaftes Herbst/ Wintergericht, schnell und lecker.
Lg Helga

Antworten
Madam Rote Rübe 21. Februar 2022 - 7:49

Vielen Dank, liebe Helga,
toll, dass dich die Bratlinge überzeugen konnten.
Liebe Grüße
Sigrid

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