Champignon-Quiche mit altbackenem Brot – Reste köstlich verwertet

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - Champignon-Quiche mit altbackenem Brot

So gut schmeckt altbackenes Brot? Nein, das kann ich nicht glauben. Dennoch ist es wahr. Der Boden dieser Champignon-Quiche mit altbackenem Brot schmeckt schlicht und ergreifend nach einem frischen Hefevollkornboden. Richtig würzig und erholt! Schließlich beleben Eier, Schmand und Bergkäse das nicht mehr taufrische Vollkornbrot. Dazu ruft ein Belag mit Zwiebeln und braunen Champignons das Ganze zur Bestform auf.

Damit klingelt uns dieses neue Rezept zu: Lasst uns Brot verwerten, es schmeckt köstlich.

Madam Rote Rübe - Champignon-Quiche mit altbackenem Brot Madam Rote Rübe - Champignon-Quiche mit altbackenem Brot

Champignon-Quiche mit altbackenem Brot – eine von vielen Möglichkeiten

Mir liegt die Kategorie Restezauber mit Brot ganz besonders am Herzen, nicht nur, weil ich es schade finde, wenn wir Brot wegwerfen, sondern weil mich die Rezepte immer wieder begeistern. Für mich kommen hier ganz neue Kreationen zusammen, für die es sich unbedingt lohnt, auch mal einige Scheiben Brot extra aufzuheben. Auch Vollkornbrot lässt sich in ein großartiges Meisterstück verwandeln!

Im Prinzip ist es unvermeidlich, dass wir ab und an nicht mehr so taufrisches Brot in unserer Brotbox finden. Daraus können wir natürlich Semmelbrösel oder Croûtons herstellen, immer eine feine Sache, aber die kreative Resteküche schenkt uns noch viele andere Möglichkeiten.

Für alle, die sich besonders über Restebrot freuen, gibt es bereits einige Rezepte zu deren Verwertung auf dem Blog:

Und mit einem Blick allesamt in der Kategorie Restezauber mit Brot.

Madam Rote Rübe - Champignon-Quiche mit altbackenem Brot

Klar bin ich neugierig! Wenn du dieses Rezept ausprobierst, hinterlasse mir gerne einen kleinen Kommentar, wie es dir gefallen hat. Ich würde mich freuen, von dir zu hören.

Madam Rote Rübe - Champignon-Quiche mit altbackenem Brot

Champignon-Pizza mit altbackenem Brot

Zutaten für: 30er Quicheform - 2 Personen
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

  • ca. 3oo g altbackenes Vollkornbrot
  • 200 g Schmand
  • 50 ml Hafermilch od. andere Milch
  • 2 Eier
  • 125 g Bergkäse, gerieben
  • 1 TL Zitronenthmyian-Blättchen
  • 1 Prise italienische Kräuter, gerebelt
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Zwiebeln (bei mir 1 gelbe und 1 rote)
  • 1 kleiner Soloknoblauch
  • 250 g braune Champignons
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • einige Zweige Zitronenthymian
  • Butter zum Ausfetten der Form

So geht es

Eine 30er Quicheform mit Butter gründlich einfetten.

Das altbackene Vollkornbrot in Scheiben eng an eng draufsetzen, so dass keine Lücken vorhanden sind.

Schmand, Hafermilch, Eier und Bergkäse miteinander verquirlen, mit Thymian, italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Die Masse gleichmäßig über die Brotscheiben  gießen und diese mindestens 45 Minuten, gerne auch länger, quellen lassen.

Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln. Champignons putzen und ebenfalls in dünne Scheiben unterteilen. Alles auf der Eier-Schmandmasse verteilen. Die Pilzschicht nochmals mit Salz und Pfeffer würzen, mit Olivenöl beträufeln und einigen Zweigen Thymian belegen.

In den vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze in den mittleren Bereich geben und in etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Zu der Champignon-Pizza schmeckt Endivien- oder Feldsalat ausgezeichnet.

Verwertest du auch gerne Brot? Hast du dafür ein bewährtes Familienrezept? Ich bin gespannt darauf, was bei dir auf den Teller kommt.

Guten Appetit wünscht

27 Kommentare

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27 Kommentare

Irmi 8. Januar 2021 - 10:27

Liebe Sigrid, so ein wunderbarer Restezauber ist eine ganz feine Sache. Von diesen Rezepten hat man nie genug, denn Reste bleiben immer mal wieder übrig. Das kann man kaum vermeiden und dabei kommen die besten Ideen zustande. Es müssen nicht immer Knödel sein.
Liebe Grüße von Irmi

Antworten
Madam Rote Rübe 8. Januar 2021 - 16:24

Liebe Irmi,
vielen Dank für deinen netten Kommentar, ich freue mich immer, von dir zu hören. Wie wahr, es gibt so viele Möglichkeiten, um Reste gut zu verwerten, da muss es uns nicht bange werden.
Liebe Grüße
Sigrid

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Heidi 8. Januar 2021 - 13:24

Dein Rezept hört sich super lecker an :)) Ich denke das versuche ich mal.
Selten habe ich Brot übrig. Aber wenn würde es gehen .
LG heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 8. Januar 2021 - 16:27

Liebe Heidi,
das freut mich sehr zu hören, hab vielen Dank. Klasse, so soll das sein, am besten gibt es gar keine Reste. Aus meiner Erfahrung heraus wird jedoch häufig an Feiertagen doch mehr eingekauft als nötig.
Liebe Grüße
Sigrid

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Katharina van Sontum 8. Januar 2021 - 17:54

liebe Sigrid,
wir lieben Quiche, Tarte und Co., aber eine Quiche mit „altem Brot“ kannte ich bis dato noch nicht. Aber es liest sich sehr lecker und auch die Fotos sind wieder klasse. Danke für die Inspiration, ich wünsche dir und deinen Lieben alles Gute für das Neue Jahr und bleibt gesund, herzlichst Katharina

Antworten
Madam Rote Rübe 9. Januar 2021 - 7:23

Liebe Katharina,
hab vielen Dank, auch dir wünsche ich von Herzen ein gutes und gesundes neues Jahr.
Oh ja, ich war auch erstaunt, wie köstlich solch eine Brot-Quiche schmeckt, hier zeigt altbackenes Brot nochmals ganz andere Seiten.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Wolfgang Röttsches 8. Januar 2021 - 18:15

Sehr schönes Rezept – danke, werde ich ebenfalls probieren.
Darf ich noch etwas fragen? Gibt es Solo Knoblauch auch aus europäischen Anbau? Kenne nur die Nina Importe, die ich meide.

Antworten
Wolfgang Röttsches 8. Januar 2021 - 18:16

China Importe sollte es heißen

Antworten
Madam Rote Rübe 9. Januar 2021 - 7:26

Lieber Wolfgang,
das freut mich sehr, dass du diese Quiche ausprobieren möchtest, ich bin gespannt, was du dazu sagen wirst.
Ganz ehrlich, ich hatte mir nie darüber Gedanken gemacht, dass Solo-Knoblauch nicht aus dem mediterranen Ländern kommen könnte. Jetzt ist es allerdings vorbei mit meiner Unbedarftheit und dafür danke ich dir sehr.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Wolfgang 10. Januar 2021 - 19:31

Danke für deine positive Reaktion

Antworten
Madam Rote Rübe 11. Januar 2021 - 7:47

Gerne, Wolfgang, ich freue mich über jede Interaktion mit meinen Lesern, deshalb danke ich dir für die Mühe, die du dir gemacht hast, mir zu schreiben.
Liebe Grüße
Sigrid

Friederike 8. Januar 2021 - 19:59

ein sehr interessantes Rezept mit diesem Brot-Boden!!
Meistens mache ich Knödel aus altem Brot, da sind mir neue Anregungen sehr willkommen!
lg

Antworten
Madam Rote Rübe 9. Januar 2021 - 7:30

Liebe Friederike,
vielen Dank, oh ja, Knödel sind immer klasse, wir lieben sie auch. Leider schmecken sie mir mit reinem Vollkornbrot nicht ganz so gut, da freue ich mich, wenn ich neue Möglichkeiten zur Verwertung für dieses Brot entdecke.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
ULrike 9. Januar 2021 - 10:10

Was für eine schöne Resteverwertung. Da wir ja oft selber Brot backen, passiert es schon, dass Reste bleiben. Ein frisches Brot lockt eher zum Essen, als altbackenes. Jetzt muss es nicht mehr Paniermehl sein, Knödel sind hier oben eher selten

Antworten
Madam Rote Rübe 9. Januar 2021 - 12:52

Genauso läuft es bei uns auch, Ulrike,
wer möchte schon das altbackene Brot essen, wenn das frische bereits duftend winkt. Also kommt es zur Seite für solch einen Moment der Resteverwertung.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Sarah 10. Januar 2021 - 15:45

Hallo Sigrid,
eine unkonventionelle Idee für Brotreste. Das klingt fantastisch! Danke für den Hinweis!
Gruss,
Sarah

Antworten
Madam Rote Rübe 10. Januar 2021 - 16:33

Gerne, Sarah,
ich freue mich, dass dir diese Idee so gut gefällt.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Barbara 11. Januar 2021 - 9:08

Hallo Sigrid,
bei mir bleibt leider auch zu häufig Brot übrig. Gute Idee, daraus nicht immer nur Croûtons oder Semmelbrösel zu machen. Mir fehlt da oft die Phantasie für neue Gerichte…
Deine Pizza mit Pilzen stelle ich mir sehr gut vor; sie sieht auch super aus und der Bergkäse (da habe ich noch welchen eingefroren) passt vom Aroma her auch gut zu Vollkornbrot. Waldpilze hätte ich auch noch eingefroren… Dein Rezept nehme ich mir auf jeden Fall gleich mit.
Liebe Grüße
Barbara

Antworten
Madam Rote Rübe 11. Januar 2021 - 11:49

Hallo Barbara,
besser kann es gar nicht laufen, du hast ja alle Zutaten für diese Quiche zu Hause. Perfekt! Wer weiß, vielleicht freut es dich nach dem Genuss der Quiche, wenn du ab dann Brotreste übrig hast.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Rosemarie 11. Januar 2021 - 17:31

Hallo Sigrid,
leider bin ich erst heute dazugekommen deinen neuen Beitrag zum Thema Altbrotverwertung zu lesen, sonst wäre das morgen unser Mittagessen geworden. Habe gestern erst meine letzten Scheiben im Backofen geröstet, um diese zu feinen Bröseln weiterzuverarbeiten. Mit Wasser vermischt nehme ich das dann als Brühstück um meinem neuen Brot mehr Feuchtigkeit zu verleihen. Aber sobald wieder Brot übrig ist, werde ich dein Rezept versuchen. Vielen Dank dafür.
Liebe Grüße
Rosemarie

Antworten
Madam Rote Rübe 11. Januar 2021 - 17:43

Gerne, liebe Rosemarie,
hab auch vielen Dank für den tollen Tipp mit den Bröseln für ein Brühstück zum Brotbacken. Ich muss unbedingt dran denken und mich der Sache mal hier auf dem Blog widmen.
Natürlich bin ich jetzt gespannt, wie dir dieses Rezept schmecken wird, bestimmt hast du irgendwann wieder genügend Altbrot zur Verfügung. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Carmen Dreier-Zwetti 12. Januar 2021 - 10:31

Liebe Siglinde,
so ein tolles Rezept! es war ausgezeichnet.
wir haben nur die Champignions durch Austernpilze und die Zwiebel durch Lauch ersetzt. Aber das macht, denke ich kaum Unterschied.
Bei uns in Österreich gibts mit Altbrot gern „Bauerntoast“, also altes Brot, mit Butter oder Tomaten (oder Pesto oder Olivenpaste als modernere Variante), dann Schinken-, Speck- oder Wurstreste, Käse drüber, ab ins Backrohr und überbacken.
Kann auch gut sein und kommt aus der klassischen Rum-Fort-Küche, also alles was rumliegt, muss fort. 😉
Das sind ganz oft die besten Gerichte.

Antworten
Madam Rote Rübe 12. Januar 2021 - 13:30

Liebe Carmen,
vielen Dank, dass du mein Rezept ausprobiert hast und für die informative Rückmeldung. Ich freue mich so, dass es nicht nur mir schmeckt, sondern auch euch begeistert hat. Dein Bauerntoast klingt köstlich, ich glaube, den probiere ich bald aus, denn die ganze Zeit überlege ich, was ich mit einer Olivenpaste anfangen soll, die hier herumsteht. Oh ja, die Rum-Fort-Küche hat was für sich, einfach kann so fein sein.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Diana 12. Januar 2021 - 16:45

Liebe Sigrid, die Champignon-Quiche sieht so gut aus. Das ist eine tolle Idee um Reste zu verwerten.
LG, Diana

Antworten
Madam Rote Rübe 13. Januar 2021 - 7:56

Vielen Dank, liebe Diana,
oh ja, du kannst dir nicht vorstellen, wie gerne ich diese Quiche verschlumpft habe.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Birgit 13. Januar 2021 - 22:30

Liebe Sigrid,

ich wollte nicht so lange warten bis ich genug altes Brot zur Verfügung habe, daher habe ich kurzerhand das Rezept halbiert und in meiner kleineren Quicheform (Durchmesser 20 cm) gemacht. Da ich keinen Zitronentymian hatte, habe ich Zatar genommen. Lecker:)
Liebe Grüße,Birgit

Antworten
Madam Rote Rübe 14. Januar 2021 - 8:05

Liebe Birgit,
manchmal springt uns ein Gericht so an, da können wir es kaum erwarten, es zu probieren. Wat mutt, das mutt. Umso wunderbarer, dass es sich gelohnt hat und dir geschmeckt hat. Zatar mit seiner Thymiannote passt natürlich sehr gut dazu, muss ich mir unbedingt merken. Hab vielen Dank für deine nette Rückmeldung, ich freue mich sehr darüber.
Liebe Grüße
Sigrid

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