Knusper-Parmesan-Tomaten-Knäcke mit Rosmarin, der würzige Snack

by Madam Rote Rübe

Knäckebrot knuspere ich liebend gerne. Gerade das Knacken, Knistern und Knirschen, wenn du genüßlich hineinbeisst, wirkt häufig suchtgefährdend.

Meistens bleibt es nicht bei einem Knäcke, kurz nach dem ersten schiebe ich schon bald das zweite hinein, dann das dritte und vierte, und so langsam beginnen meine Gehirnzellen zu rudern und ich denke, jetzt reicht es aber, jetzt wirklich nur noch eins.

Du hörst, was ich denke, „nur noch eins“, da lachen ja die Hühner, ich denke wirklich „nur noch eins“. Und woher die Willensstärke nehmen?
Außerdem, sie sind doooch so gesund, vielleicht nicht in diesen Mengen, aber gesund sind sie allemal. Außerdem lässt irgendwann die Spannkraft des Bauches nach, Vollkorn, Nüsse, Samen sättigen außerordentlich fleißig. Zweifellos, der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern auch von Knäcke.

Vor Wochen fand ich ein Knäckerezept auf Brittas Blog Geniesserle,
und ich war total erstaunt, dass ihr Knäckerezept so völlig ohne Hefe auskommt. Sie war so angetan davon, also, ich musste es ausprobieren, und dies selbst mit solch wachsender Begeisterung, dass am Abend ein kleiner Kilimandscharoberg von mehreren Sorten vor mir lag. Sogar mein lieber Hansi begann zu knuspern. Da braucht es nicht mehr viel Worte, das ist Kompliment genug.
Deshalb, dieses Rezept empfehle ich Dir gerne weiter.

Mein neues Knäckebrotrezept ergänzte ich noch mit den mediterranen Geschmackszutaten Tomate, Parmesan und Rosmarin und voila, dieses Knäcke war meins, köstlich, knusprig, preiswert, jederzeit
backbar.

Ich liebe Knäcke und dieses Knäcke steht nun ganz vorne auf meiner Liste.

Es geht schnell, braucht keine Gehzeit und wenn der Blick in den Brotkorb zeigt, dass hier gerade Ebbe herrscht, bekommst Du jetzt schon neunzig Minuten später ein knackiges, gesundes Knäcke, welches vorzüglich zu lagern ist. Wenn es dazu kommen sollte.

Parmesan-Tomaten-Knäcke mit Rosmarin

Knäckebrot knuspere ich liebend gerne. Gerade das Knacken, Knistern und Knirschen, wenn du genüßlich hineinbeisst, wirkt häufig suchtgefährdend. Meistens bleibt es nicht bei einem… Frühstück Knusper-Parmesan-Tomaten-Knäcke mit Rosmarin, der würzige Snack European Drucken
Zutaten für: 1 Blech
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

80 g Dinkelvollkornmehl
50 g Haferflocken
50 g Sonnenblumenkerne
20 g Sesam
20 g Leinsamen
40 g Hirse
20 g Parmesan, fein gehobelt
20 g Tomatenmark
1 TL Rosmarin
1 gestr. TL Paprika scharf
1/2 TL Salz
1 EL Olivenöl
300 ml Wasser

So geht es

Backofen auf 160°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Alle trockenen Zutaten einschließlich Parmesan und Gewürze zusammen in einer Schüssel verrühren. Wasser, Tomatenmark und Olivenöl hinzufügen, gut durchmischen und so lange quellen lassen, bis der Backofen seine Temperatur erreicht hat.
Den relativ flüssigen Teig auf ein vorbereitetes Backblech geben und mit einem Löffel oder Teigspachtel sehr gleichmäßig verteilen. Ich nutze eine Dauerbackfolie für mein Backblech, von der sich das Knäckebrot sehr gut löst.
Das Blech in die mittlere Schiene des Backofens schieben.
Wichtig ist, dass nach zehn Minuten Backzeit die Teigplatte nach Belieben in Knäckescheiben geschnitten wird. Am besten nimmst Du hierfür einen Pizzaroller oder ein scharfes Messer. Weitere 30 Minuten bei 160°C backen, die Temperatur auf  120°C zurückschalten und das Knäckebrot nochmals 30 Minuten im Backofen lassen, damit die Restfeuchtigkeit völlig herausgeht.

Nun müssen sie nur noch auf einem Gitter auskühlen und können dann in einer Knäckebrotdose aufbewahrt werden. Ein kleiner Vorrat für Urlaub oder andere verplante Tage hält ohne weiteres mehrere Wochen.

Tipp:
Laß ruhig Deiner Fantasie regen Lauf. Auch Pinienkerne, Kürbiskerne, Amaranthpops, Nüsse, Roggenhaferflocken, Kümmel, Koriander können in diesem Knäckebrot enthalten sein und geben öfters ein neues knusper, knusper Geschmackserlebnis.

Parmesan-Tomaten-Knäcke mit Rosmarin stelle ich mir auch wunderbar in kleinen Knabbereckchen vor, mit einem Blick auf den Fernseher und einem Biss in den Mund. Schreib mir, wie sie Dir gefallen haben, ich bin schon ganz gespannt darauf.

Liebe Grüße von der Knabberfraktion, Deine

 

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28 Kommentare

Geniesserle 23. September 2015 - 5:55

Guten Morgen liebe Sigrid! Das ist ja toll, was Du da gezaubert hast! … und ich freue mich riesig, dass ich Dich inspirieren könnte 🙂 Herr B. Knuspert es übrigens auch gerne 😉
Lg Britta

Antworten
Madam Rote Rübe 23. September 2015 - 11:40

Liebe Britta, so langsam machen unsere Knäcke die Runde, heiß begehrt und geknabbert. Dein Deluxeknäcke hat mich ja auch förmlich angesprungen, so begeistert wie Du davon warst, nochmals vielen Dank.
Liebe Grüße Sigrid

Antworten
Geniesserle 23. September 2015 - 14:36

Immer wieder gerne 🙂 Lg Britta

Antworten
Kochen mit Diana 24. September 2015 - 16:49

Knäckebrot esse ich auch sehr gern. Und ich habe e mir schon länger vorgenommen es selber zu backen. Und jetzt ist es vielleicht an der Zeit das wirklich zu machen.

Antworten
Madam Rote Rübe 24. September 2015 - 17:35

Liebe Diana,
wenn ich gewusst hätte, dass es so einfach ist zu backen, keinerlei Wartezeiten zum Gehen benötigt werden und so lecker knusprig schmeckt, dann hätte ich mir bestimmt auch schon früher dieses Knäcke gebacken. Probiere es aus, Du wirst bestimmt bald die Fachfrau für Knäcke sein.
Liebe Grüße Sigrid

Antworten
Heike kraeuterlein 16. Juni 2016 - 15:41

hej, danke für das Rezept, das werde ich probieren.
So ein ähnliches Knäckebrot backe ich auch immer wieder, aber inzwischen schneide ich es gar nicht mehr, sondern breche es einfach in Stücke. Möchtest du dieses Rezept haben, dann melde dich bei mir.
lg aus Schweden Heike

Antworten
Madam Rote Rübe 16. Juni 2016 - 16:12

Liebe Heike, ich würde mich ganz riesig darüber freuen, wenn Du mir Dein Rezept zukommen lassen würdest. Das mit dem in Stückebrechen werde ich auch einmal ausprobieren, vielen Dank für den Tipp.
Einen lieben Gruß nach dem fernen Schweden, Sigrid

Antworten
Heike kraeuterlein 16. Juni 2016 - 18:34

hej Sigrid,
habe dir das gerade per mail geschickt
viel Spaß beim ausprobieren
lg Heike

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Juni 2016 - 6:13

Liebe Heike, vielen herzlichen Dank für die beiden Rezepte, ich freu mich ganz dolle darüber. Mal sehen, ob ich mich gleich darauf stürze und heute noch anfange zu backen, bei Knäcke kann ich mich nicht zurückhalten.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag.
Liebe Grüße aus der Westpfalz
Sigrid

Antworten
Heike kraeuterlein 17. Juni 2016 - 7:55

da bin ich gespannt auf das Ergebnis 🙂
lg Heike

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Juni 2016 - 9:02

Ich werde es Dir präsentieren.
Herzlichst, Sigrid

Antworten
Angelika Stangl 17. Juni 2016 - 8:58

Ich hab noch nie Knäckebrot gemacht, dachte es wäre zu aufwendig.
Also habe ich heute morgen dein Rezept ausprobiert,…..es ist soooooo köstlich!!!!! ich hab auch noch Chiasamen reingegeben. nur 1 Blech ist definitiv zu wenig, da schafft es vermutlich kein Stück in die Knäckebrotdose 😉 vielen Dank liebe Sigrid für dieses wunderbar schmeckende Rezept!!

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Juni 2016 - 9:05

Liebe Angelika, das freut mich zu hören, herzlichen Dank für Dein tolles Feedback. Es ist wirklich immer wieder eine Offenbarung, wie schnell das geht und wie gut das schmeckt. Herzlich willkommen in der knabbernden Knusperfraktion.
Ganz liebe Grüße Sigrid

Antworten
Ye Olde Kitchen 21. Juni 2017 - 6:41

Liebe Sigrid,
die Farbe ist ja spitze. Wir haben noch nie Knäckebrot selbst gemacht, das sollten wir unbedingt nachholen.
Ganz liebe Grüße
Eva und Philipp

Antworten
Madam Rote Rübe 21. Juni 2017 - 7:03

Hallo, ihr lieben beiden,
das solltet ihr wirklich ausprobieren, wäre schade, wenn ihr den Genuss Knäcke verpassen würdet – wer gerne knuspert, kann hier nicht mehr aufhören.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Susann 17. Januar 2018 - 20:40

Liebe Sigrid,
das klingt wirklich köstlich und ich werde es auf jeden Fall einmal ausprobieren!
Ich frage mich auch schon die ganze Zeit, ob es vielleicht möglich ist, Knäckebrot in einem Waffeleisen (für dünne Eiswaffeln) zu backen?

Liebe Grüße
Susann

Antworten
Madam Rote Rübe 18. Januar 2018 - 9:38

Vielen Dank, liebe Susann,
dieses Knäcke kann ich dir auch wirklich nur empfehlen, es ist eins der begehrtesten Rezepte hier auf dem Blog. Bitte gib mir unbedingt Bescheid, ob diese Art Knäckebrot zu backen, die dir vorschwebt, geklappt hat. Eine tolle Idee.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Susann 5. März 2018 - 19:50

Hallo liebe Sigrid,

letztes Wochenende habe ich mich an deinem Rezept versucht – einziger Unterschied: ich habe nur einen Bruchteil vom Teig zubereitet und diesen im Waffeleisen ausgebacken.
Zunächst sah das Ergebnis wirklich super aus. Aber leider wurde das Knäckebrot bis zum nächsten Tag ziemlich „labbrig“. Also so gar nicht mehr knäcke… Geschmeckt hat es trotzdem, nur die Konsistenz war etwas fragwürdig 😀
Es war aber bestimmt nicht mein letzter Versuch, mit dem Waffeleisen Knäckebrot zu backen!

LG
Susann

Antworten
Madam Rote Rübe 7. März 2018 - 9:30

Liebe Susann,
du bist wirklich sehr mutig und beharrlich. Aber aus diesen Beweggründen entwickelt sich ja häufig etwas besonders innovatives. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir, dass es klappt. Denn das würde ich sofort ausprobieren. Vielleicht müssten die Knäckebrote einfach noch im Backofen nachgetrocknet werden, damit die Restfeuchtigkeit herauskommt?
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Andrea 21. März 2018 - 13:18

Liebe Ingrid,
bin über das „BROT“ Magazin mit dazugeh. facebook Seite auf deine Seite gekommen – ich kann nur sagen: TOPP
eine echt gelungene Seite.
Hast du das Knäckebrot schon mal mit „besonderen“ Mehlsorten wie Maismehl, Sonnenblumenmehl, Kokosmehl & Co probiert?
Quasi eine Low Carb Variation – ich glaube, ich muss das mal ausprobieren.
LG aus OÖ
Andrea

Antworten
Madam Rote Rübe 22. März 2018 - 9:06

Liebe Andrea,
hach, das wussste ich gar nicht, dass das „BROT“ Magazin auf mich aufmerksam macht – wie schön. Und vielen Dank für dein Lob.
Ein Knäckebrot mit Maismehl gibt es bereits auf dem Blog, schau mal hier: https://madamroteruebe.de/2016/08/glutenfreies-skandinavisches-korn/. Ich sehe da kein Problem, wenn du dieses Rezept auch dahingehend verändern möchtest.
Viel Freude beim Ausprobieren.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Gaby 17. Mai 2018 - 12:07

Liebe Sigrid, sitze hier nun bei der Arbeit, mit einer kleinen Pause und knabbere mein Kürbiskernknäckebrot. Ich bin schon seit einer Weile auf der Suche nach einem Rezept für ein Tomatenknäckebrot. Das Rezept klingt toll, und gleich nach der Arbeit werde ich es testen.
Ich freue mich jetzt schon.

Antworten
Madam Rote Rübe 17. Mai 2018 - 12:45

Liebe Gabi,
jetzt bin ich natürlich neugierig wie unsere immer an allem interessierten Hühner, wie das Tomatenknäckebrot dir schmecken wird. Auf jeden Fall wünsche ich dir jetzt schon gutes Gelingen und weiterhin frohes Knabbern.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Liselott 28. August 2018 - 17:02

Hallo Sigrid,
ich habe gestern dieses mediterrane Knäckebrot ausprobiert und ich bin begeistert! Es schmeckt so köstlich, ist schnell gemacht und dann noch so gesund (wenn man es in Maßen isst :D). Ich habe statt Sesam und Hirse (hatte ich nicht mehr auf Vorrat) Buchweizen und Kürbiskerne verwendet – man kann sich da ja wirklich austoben.
Tausend Dank für dieses Rezept, das in meine Sammlung aufgenommen wird.
Viele Grüße
Liselott

Antworten
Madam Rote Rübe 28. August 2018 - 17:12

Hallo Liselott,
vielen Dank für die nette Rückmeldung, ich freue mich, dass dieses Knäcke so gut bei Dir angekommen ist. Klasse, dass Du Dich mit anderen Zutaten daran ausgetobt hast, ich denke, Buchweizen und Kürbiskerne geben eine sehr feine Note.
Mit einem knusprigen Gruß
Sigrid

Antworten
SUSANNE 15. September 2018 - 16:56

Huhu liebe Sigrid, dein Knäckebrot muss ich unbedingt mal ausprobieren. Klingt superlecker.
Bin nur etwas unsicher, wegen der Hirse. Sind da Hirseflocken gemeint? Oder als Korn?
Ich wünsche dir noch ein gemütliches Wochenende. Viele liebe Grüße Susanne

Antworten
Madam Rote Rübe 15. September 2018 - 17:03

Liebe Susanne,
vielen Dank. Da hast du dir mein beliebtestes Knäckebrot auf dem Blog ausgesucht, es ist wirklich delikat. Doch zu deiner Frage, ich habe entspelzte Hirsekörner für das Rezept genommen.
Ich wünsche dir gutes Gelingen und ein wunderschönes Wochenende.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
SUSANNE 15. September 2018 - 18:02

Dankeschön für die rasche Antwort liebe Sigrid. Werde das Rezept mal die nächsten Tage ausprobieren. Ich freue mich schon darauf. Und mein Mann auch…:-)
Liebe Grüße Susanne

Antworten

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