Schnelle italienische Pantoffel-Brötchen zum Abstechen

by Madam Rote Rübe
Madam Rote Rübe - schnelle italienische Pantoffel-Brötchen zum Abstechen

Wer liebt sie nicht?

Du liebst frisch gebackene Ciabatta-Brötchen? Dann solltest du unbedingt schnelle italienische Pantoffel-Brötchen ausprobieren. Ähnlich vom Geschmack, auch hier schmeckt das aromatische Olivenöl zart durch, sind sie jedoch feinporiger. Denn in den ruckzuck gebackenen Brötchen versteckt sich fast ein Drittel Weizen-Vollkornmehl. Vielleicht nicht ganz typisch, aber dafür mit Ballaststoffen, die wichtig für eine gute Verdauung sind. Und somit verbindet sich hier beides: Ein lockerer fluffiger mit einem aromatischen Biss.

Madam Rote Rübe - schnelle Ciabatta-Brötchen

So wird es noch italienischer……

Zu einem frischen Salat oder zu Antipasti sind italienische Pantoffel-Brötchen die perfekte Beilage. Oder du schneidest die Pantöffelchen in dünne Scheiben. Geröstet, mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl beträufelt, isst du den italienischen Klassiker: die Crostini. Und wenn eins von den Brötchen übrig sein sollte, bietet es sich an, aus ihm knusprige Croûtons herzustellen. Ganz wie bei dem typischen Ciabatta.

Madam Rote Rübe - schnelle italienische Pantoffel-Brötchen zum Abstechen

Madam Rote Rübe - schnelle italienische Pantoffel-Brötchen zum Abstechen

Schnelle italienische Pantoffel-Brötchen zum Abstechen

Wer liebt sie nicht? Du liebst frisch gebackene Ciabatta-Brötchen? Dann solltest du unbedingt schnelle italienische Pantoffel-Brötchen ausprobieren. Ähnlich vom Geschmack, auch hier schmeckt das… Rezepte Schnelle italienische Pantoffel-Brötchen zum Abstechen European Drucken
Zutaten für: 8 Stück
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

400 g Weizenmehl Type 550
180 g Weizenvollkornmehl
10 g Frischhefe
410 g Wasser
12 Salz
2 TL Honig
30 g Olivenöl

So geht es

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und mit den restlichen Zutaten bis auf das Olivenöl in eine Schüssel geben und zu einem sehr weichen Teig kneten. Das Öl zugeben und nochmals einige Minuten kneten – der Teig sollte sich nun vom Schüsselboden lösen. Den Teig am besten mit der Zangenmethode bearbeiten, bis das ganze Wasser aufgesaugt ist und der Teig sehr weich, glatt und extrem elastisch ist. Dafür mache mit Daumen und Zeigefinger einem zangenähnlichen Griff und drücke große Teigstücke zusammen, dann ziehe sie fester zusammen, um den Teig zu durchschneiden. Der ganze Vorgang bis zum gewünschten Resultat dauert ca. 10 Minuten. Nun zieht sich der Teig bis zu 50 cm hoch.

Den Teig in der abgedeckten Schüssel 90-120 Minuten bei Zimmertemperatur gut gehen lassen.

Den Teig behutsam auf die kräftig bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen. Damit kein Gas entweicht, 8 Teiglinge schonend mit einer Teigkarte abstechen.

Mit einem Sieb bemehlen und mit der Teigkarte auf ein Backpapier legen. Die Teiglinge sacht in Form schieben und 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen mit dem Backblech auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das heiße Backblech vorsichtig aus dem Ofen herausholen, die Ciabatta mit dem Backpapier darauf ziehen.

In den mittleren Bereich des Ofens schieben und mit Dampf 10 Minuten backen. Die Backofentür kurz öffnen, damit die Dampfschwaden entweichen können. Die Temperatur auf 200°C herunterregeln und weitere 15 Minuten backen.

Ein geniales Rezept, das mit italienischen Anklängen und kräftigerem Geschmack durch den Weizenvollkornmehl-Anteil zu jeder Grillparty oder zum Brunch begeistert.

Heiße Grüße aus der Brotbackstube

22 Kommentare

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22 Kommentare

Heidi 31. Juli 2018 - 11:08

Ich liebe selbst gemachte Brote und Brötchen. Sei sicher Dein Rezept werde ich ausprobieren :))
LG heidi

Antworten
Madam Rote Rübe 31. Juli 2018 - 12:24

Liebe Heidi,
das freut mich, ich bin gespannt, wie diese Brötchen bei Euch ankommen werden. Jetzt da es so heiß ist, sind sie perfekt zu allem.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
margot s. 31. Juli 2018 - 11:10

Oh … ich sollte bei dieser Hitze vielleicht weniger Krimis lesen 🙂
Denn bei der Überschrift mit den Begriffen „italienische“ und „zum Abstechen“ fiel mir eben erst mal irgendetwas mit „Mafia“ ein und ich war etwas verwundert.
Aber jetzt bin ich beruhigt und freue mich über Dein neues Rezept.
Danke und Nordsee-Grüße,
Margot

Antworten
Madam Rote Rübe 31. Juli 2018 - 12:23

Liebe Margot,
lach….. , das klingt wirklich lustig, ich lese ja auch gerne Krimis, aber darauf bin ich nicht gekommen. Umso mehr freue ich mich über die schräge Verbindung.
Einen lieben Pfälzer Gruß
Sigrid

Antworten
Heike 31. Juli 2018 - 11:12

hej Sigrid,
die Brötchen werden auf jeden Fall gebacken.
Frage: oben steht im Rezept für 8 Brötchen und weiter unten schreibst du 4 Teiglinge abstechen. Teilt man diese dann nochmal
lg Heike

Antworten
Madam Rote Rübe 31. Juli 2018 - 12:20

Hallo Heike,
gut, dass du nachfragst, es sollten natürlich 8 Teiglinge sein. Vielen Dank fürs aufmerksame Lesen. Hab viel Freude beim Nachbacken.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Das Mädel vom Land 31. Juli 2018 - 23:46

Ich mag deine Art zu backen, liebe Sigrid, das ist ganz meins … Immer wieder! 🙂

Antworten
Madam Rote Rübe 1. August 2018 - 8:40

Liebes Mädel vom Land,
ein wunderschöner Satz, ein tolles Lob, hab vielen Dank.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Krisi von Excusemebut... 1. August 2018 - 11:09

Mhh sehr lecker, sehen wirklich schön locker aus! Momentan ist bei uns viel zu heiss zum backen (die nächsten Tage soll es bis zu 38°C heiss werden), aber wenn es wieder ein bisschen abkühlt freue ich mich neue Backrezepte zu probieren!
Liebe Grüsse,
Krisi

Antworten
Madam Rote Rübe 2. August 2018 - 13:10

Hallo Krisi,
oh schön, von dir zu hören. Ich hoffe auch, dass es bald kühler wird. Es macht doch mehr Spaß, wenn die ganze Küche sich nicht wie ein Backofen anfühlt.
Ganz liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Amina 3. August 2018 - 14:58

Ich backe die Brötchen schon zum zweiten Mal diese Woche. Sie schmecken einfach fantastisch. Danke für das tolle Rezept und all die schönen Ideen auf deiner Seite. Ich schaue immer wieder gerne vorbei und entdecke immer etwas schönes zum nach backen oder kochen.

Antworten
Madam Rote Rübe 3. August 2018 - 15:38

Liebe Amina,
da bin ich sprachlos…. bei dieser Hitze….., du bist ja schnell. Vielen Dank für die tolle Rückmeldung, freut mich sehr, dass du hier gerne stöberst und dir die Brötchen auch so gut schmecken. Für Montag bin ich wieder dran, ich habe versprochen, sie zum Geburtstag mitzubringen.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Sigrid

Antworten
Andrea 4. August 2018 - 17:01

Hallo liebe Madame, die Brötchen sehen äußerst lecker aus und ich würde sie gerne sofort nachbacken.
Allerdings habe ich diese Zangengeschichte nicht verstanden. Wahrscheinlich sind Teile meines Gehirns bereits verdunstet. Kannst du das für Dummies noch mal erklären?
Außerdem hab ich nur Trockenhefe im Haus. Wie ist das Verhältnis zu frischer Hefe?
Wenn ich das weiß, kann ich direkt loslegen.
Lieben Dank, Andrea

Antworten
Madam Rote Rübe 5. August 2018 - 8:28

Liebe Andrea,
vielen Dank für das Lob. Du willst dich sofort auf das Backen stürzen? Perfekt. Also, 7g Trockenhefe entsprechen 21g Frischhefe – ich hoffe, du hast eine Feinwaage *schmunzel*. Du kannst natürlich auch den Teig dehnen und falten. Nur würde ich halt zu Beginn die Zangenmethode anwenden. Vielleicht so: Mit der rechten Hand in den Teig hineingreifen, wie mit einer Gurkenzange, und dabei den Teig hochziehen und abdrücken. Wieder hinein und das mehrere Minuten lang. Du wirst dabei merken, dass die Glutenstränge sich immer mehr dehnen, das heißt, der Teig zieht sich immer mehr in die Länge. Probiere es einfach, ich denke, mit dem Tun bekommst du das richtige Gespür dafür – es ist leicht.
Lass dir die Pantoffel-Brötchen gut schmecken.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Andrea 5. August 2018 - 11:33

Liebe Madame,
habe jetzt ganz so wie immer kaum geknetet, nach Übernachtgare die Morgenkühle ausgenutzt und das Ganze im Eisentopf mit Deckel als Brot gebacken.
Sehr lecker geworden, mein Mann ist glücklich, er liebt diese Art Brot und mit frischer Butter und Honig war es ein wunderbares Frühstück.
Vielen Dank, das mache ich jetzt öfter so. Übrigens habe ich gute 3g Trockenhefe anstatt der Frischhefe verwendet.

Antworten
Madam Rote Rübe 5. August 2018 - 13:38

Toll, Andrea, das klingt perfekt. Mit Übernachtgare schmeckt es noch besser, der Teig hatte schön Zeit zum Reifen. Klasse, dass das Rezept als Brot so gut funktionierte. Wenn du Brötchen daraus machen willst, brauchst du den Teig nur noch nach der Übernachtgare auf eine bemehlte Arbeitsfläche sanft kippen, abstechen und backen. Schneller geht es nicht mehr.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Claudia 7. August 2018 - 7:40

Liebe Sigrid,
PAntoffelbrötchen … ich mußte schmunzeln beim Lesen vin der Postankündigung und amchte mir so meine Gedanken *lach* … Die Gedanken von Margot S. find ich aber auch nicht schlecht *lach*
Die Ciabatta-Brötchen sehen köstlich aus und das Rezeot nehm ich in mein Brötchenback-Register auf :O) Vielen Dank dafür! …
Hab einen schönen und zufriedenen Tag!
♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

Antworten
Madam Rote Rübe 8. August 2018 - 9:06

Liebe Claudia,
vielen Dank, ja, ein bißchen Humor tut immer gut und manchmal ergibt es sich einfach so. Das Rezept ist wirklich einfach und schnell gemacht und vor allem sehr beliebt bei uns. Auch Dir wünsche ich eine wunderschöne Zeit.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Linde 22. März 2020 - 13:48

Hallo Sigrid,
toll deine Pantoffelbrötchen. Egal ob mit Weizen oder mit Dinkel .
Meinst du die würden auch mit selbstgemachten Hefewasser gelingen? Habe heut , für die Brötchen meine letzte Hefe aufgebraucht und im Moment ist sie auch nicht so einfach zu bekommen. Hast du schon mit Hefewasser gearbeitet, was ist zu beachten. geht das auch mit Rosinen?
Liebe Grüße
Linde

Antworten
Madam Rote Rübe 23. März 2020 - 8:02

Liebe Linde,
diese Pantoffelbrötchen funktionieren bestimmt auch mit selbstgemachtem Hefewasser, auch mit Rosinen-Hefewasser. Ich habe mit diesem Hefewasser noch nicht gearbeitet, nur mit Kefirwasser, aber auf dem Blog Brotbackliebe… und mehr findest du unter Fermentwasser/Hefewasser selbst herstellen das sehr gut erklärt.
Lass gerne von dir hören, wie es gelungen ist, da bin ich doch selbst neugierig drauf.
Liebe Grüße
Sigrid

Antworten
Kerstin 28. April 2020 - 18:29

Liebe Sigrid, ich bin immer wieder begeistert von deinen tollen Rezepten, Tricks und Tipps. Jetzt möchte ich gerne diese „Hausschuhe“ 😉 backen. Ich verwende aber frisch gemahlenes Mehl. Würde das bei dem Rezept funktionieren und mit was sollte ich das 405er Mehl austauschen? Liebe Grüße aus Nordhessen und bleib schön gesund!!! Kerstin

Antworten
Madam Rote Rübe 29. April 2020 - 8:02

Liebe Kerstin,
vielen herzlichen Dank, dein Lob höre ich zu gerne.
Für die Pantoffel-Brötchen kannst du anstelle dem Weizenmehl Type 550 gerne Weizenvollkornmehl nehmen. Ich verwende ebenfalls nur frisch gemahlenes Mehl, wenn ich Vollkornmehl in den Zutaten stehen habe. Damit das Mehl gut aufquellt, vermische es zu Beginn nur mit Wasser und lasse es 30 Minuten ruhen. Lediglich etwas mehr Wasser für einen sehr weichen Teig wirst du benötigen und natürlich auch mehr Zeit zum Gehenlassen, bevor du die Pantöffelchen abstichst. Die Brötchen werden von der Konsistenz etwas fester sein, wie das halt bei reinen Vollkornbrötchen ist, dafür allerdings viel gesünder. Lass sie dir gut schmecken.
Liebe Grüße nach Nordhessen zu dir und lass es dir gut gehen
Sigrid

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